NHL-Finale: Seidenbergs Team unterliegt nach dreifacher Verlängerung

Blackhawks-Profis Hosa, Saads: Jubel nach drei Verlängerungen Zur Großansicht
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Blackhawks-Profis Hosa, Saads: Jubel nach drei Verlängerungen

Dramatischer Auftakt der Finals in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga: Die Chicago Blackhawks haben das Bostoner Team des Deutschen Dennis Seidenberg durch ein Tor in der dritten Verlängerung besiegt. Dabei sahen die Gäste schon wie der sichere Sieger aus.

Hamburg - In den Finalspielen der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL haben die Boston Bruins mit Nationalspieler Dennis Seidenberg die erste Partie bei den Chicago Blackhawks unglücklich verloren. Am Mittwoch unterlag der Meister von 2011 dem Champion von 2010 nach dreimaliger Verlängerung mit 3:4. Das von 22.110 Zuschauern im ausverkauften United Center bejubelte Siegtor für die Blackhawks schoss Andrew Shaw in der 113. Minute.

Boston hatte in der 47. Minute bereits mit 3:1 geführt, Chicago glich aber durch Treffer von Dave Bollard (48.) und Johnny Oduya (53.) noch aus. Seidenberg bekam mit 48:31 Minuten die meiste Einsatzzeit seines Teams. Chicago hat im zweiten Endspiel um den Stanley Cup am Samstag erneut Heimrecht.

"Das war ein langes, hartes Spiel. Wir sind schon enttäuscht, wir haben unglücklich verloren, aber ich denke, nach der Leistung können wir trotzdem stolz sein und erhobenen Hauptes in das nächste Spiel gehen", sagte Seidenberg anschließend.

aha/dpa/sid

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1. Unser Dennis...
eggshen 13.06.2013
Mal abgesehen vom Endergebnis auch kein sehr 'glückliches' Spiel für Seidenberg persönlich. Beim Anschlußtreffer zum 1:2 hat er 'seinen Mann' aus den Augen verloren und beim entscheidenden Tor war er nicht schnell genug zur Stelle, weil er seinen Handschuh verloren hatte. Aber am Samstag wird alles besser. ;-)
2. Bevor hier das
Solschenizyn 13.06.2013
Gefühl aufkommt, man müsse der falschen Mannschaft wegen eines deutschen Spielers die Daumen drücken: Muss man nicht. Boston ist die dreckigste Mannschaft der Liga. Chicago ein anständiges Team, welches außerdem das schönere Eishockey spielt.
3. Schade
silvester76 13.06.2013
Sehr schade, aber leider absehbar. Boston hatte am Ende der 2OT und zu Beginn der 3OT Überzahl und darin ja den Pfostentreffer und die Riesenchance auf den Nachschuss im Slot. Der Zeitpunkt der Strafe war für die Bruins natürlich semioptimal. Zu Beginn der 3OT hatten sie noch etwas mehr als 1 Minute Überzahl und schenkten die her, der Druck, welchen sie rund um den Pfostentreffer am Ende der 2OT ausüben konnten, war verpufft. Was die Serie betrifft: Es ist doch nix passiert. Chicago hat nur seine Hausaufgaben gemacht, mehr nicht. Siehe 2011: Da verlor Boston gar die ersten beiden Spiele in Vancouver und holte am Ende dennoch den Cup (sogar auswärts). Seidenberg fand ich stark, hatte bei Boston auch die meiste Eiszeit. Ob Horton nochmal zurückkommen wird, darf angezweifelt werden. Samstag werden die Karten neu gemischt.
4. dreckig?
eggshen 13.06.2013
Zitat von Solschenizyn... Boston ist die dreckigste Mannschaft der Liga. ...
Wie definieren Sie 'dreckig'? Gut, die Bruins sind hart und spielen eine toughe Defense - unfair kann man das im engeren Sinne jedoch nicht nennen. Zumindest lt. Statistik haben sich die Bruins in der vergangenen Saison 12,2 Strafminuten pro Spiel erlaubt - und liegen damit im Mittelfeld des Aufenthaltes im 'cubicle of shame'. Den 'Spitzenplatz' belegten mit 16,2 PIM/G übrigens die Leafs, am 'friedlichsten' waren die Rangers mit 9,2 PIM/G - nur um das mal im Kontext aufzuzeigen. Lange Rede: auch lt. Statistik zeichnen sich die Bruins nicht wirklich durch eine besonders unfaire Spielweise aus.
5. Hossa
flavi 14.06.2013
Der Spieler heißt Marian hossa und nicht Hosa!
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