NHL-Playoffs: Boston zieht ins Stanley-Cup-Finale ein
Mit einem "Sweep" ins Finale: Die Boston Bruins sind als erstes Team in die Endspielserie der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL eingezogen. Die Mannschaft des deutschen Profis Dennis Seidenberg gab im Halbfinale gegen die Pittsburgh Penguins kein einziges Spiel ab.
Hamburg - Eishockey-Nationalspieler Dennis Seidenberg von den Boston Bruins steht zum zweiten Mal in seiner Karriere im Finale um den Stanley Cup der nordamerikanischen Profiliga NHL. Die Bruins setzten sich am Freitag (Ortszeit) in der heimischen Arena gegen die Pittsburgh Penguins 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) durch und gewannen die Halbfinal-Serie gegen das beste Team der Eastern Conference somit überraschend klar 4:0.
"Ich bin sehr froh, dass wir es in vier Spielen geschafft haben. Wir wussten, dass Pittsburgh offensiv sehr gut ist, aber wir haben uns aufgeopfert, defensiv sehr gut gespielt und deshalb verdient gewonnen", sagte Seidenberg nach dem Sieg in der Best-of-seven-Serie.
Das einzige Tor erzielte Adam McQuaid vor 17.565 Zuschauern mit einem Schlagschuss in der 46. Minute. Seidenberg bekam von allen Bostoner Spielern mit 27:34 Minuten die meiste Eiszeit. Der 31-Jährige hatte 2011 den Stanley Cup mit den Bruins gewonnen. "Es ist eine große Genugtuung für uns, wieder im Finale zu stehen", so Seidenberg.
Während Boston feierte, endete die Saison für Sidney Crosby und die Penguins mit einer großen Enttäuschung. Der kanadische Starspieler Crosby blieb in der gesamten Serie gegen die Bruins ohne Scorerpunkt. Auch dem russischen Top-Stürmer Jewgeni Malkin gelang kein Tor und kein Assist. In den vier Spielen konnte Pittsburgh nur zweimal Bruins-Goalie Tuukka Rask überwinden.
Der Endspielgegner wird zwischen den Chicago Blackhawks und Titelverteidiger Los Angeles Kings ermittelt. Nach vier Partien führt Chicago 3:1 und kann mit einem Heimsieg in der Nacht zu Sonntag den Finaleinzug perfekt machen.
joe/dpa/sid
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| Die Stanley-Cup-Sieger seit 2000* | ||
| Jahr | Gewinner | Saison-MVP |
| 2013 | Chicago | ??? |
| 2012 | Los Angeles | Jewgeni Malkin |
| 2011 | Boston | Corey Perry |
| 2010 | Chicago | Henrik Sedin |
| 2009 | Pittsburgh | Alexander Owetschkin |
| 2008 | Detroit | Alexander Owetschkin |
| 2007 | Anaheim | Sidney Crosby |
| 2006 | Carolina | Joe Thornton |
| 2004 | Tampa | Martin St. Louis |
| 2003 | New Jersey | Peter Forsberg |
| 2002 | Detroit | José Théodore |
| 2001 | Colorado | Joe Sakic |
| 2000 | New Jersey | Chris Pronger |
| *2004/2005 fiel die komplette Saison wegen eines Tarifstreits zwischen Team-Besitzern und Spielern aus | ||
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