NHL-Finals: Blackhawks gleichen gegen die Bruins aus

Blackhawks-Profi Seabrook: Entscheidender Treffer in der Verlängerung Zur Großansicht
REUTERS

Blackhawks-Profi Seabrook: Entscheidender Treffer in der Verlängerung

Hochspannung in der NHL: Die Chicago Blackhawks haben in Boston gewonnen und in der Finalserie um den Stanley Cup ausgeglichen. Dabei liefen die Bruins lange einem Rückstand hinterher, retteten sich dann doch noch in die Verlängerung - und verloren.

Hamburg - Die Boston Bruins mussten in den Finalspielen um den Stanley Cup in der nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL eine Heimniederlage einstecken. Das Team um den deutschen Nationalspieler Dennis Seidenberg verlor am Mittwochabend (Ortszeit) gegen die Chicago Blackhawks 5:6 nach Verlängerung. Es war bereits die dritte Partie in dieser Endspielserie, die erst in der Verlängerung entschieden wurde.

Michal Handzus (7. Minute), Jonathan Toews (27.), Patrick Kane (29.) und Marcus Krüger (36.) hatten Chicago bei Gegentreffern von Rich Peverley (15.) und Milan Lucic (35.) 4:2 in Führung gebracht. Bruins-Superstar Patrice Bergeron glich mit einem Doppelpack (38. und 43.) aus. Nach Patrick Sharps 4:5 (52.) erzwang Johnny Boychuk (53.) die Verlängerung. Brent Seabrook gelang nach 9:51 Minuten in der Overtime schließlich der entscheidende Treffer für die Gäste. Die Blackhawks schafften damit in der "Best-of-Seven"-Serie den 2:2-Ausgleich.

"Es war ein untypisches Spiel für uns. Wir haben viele Fehler gemacht, defensiv nicht so gut gestanden wie sonst und sind deshalb in einige Konter gelaufen", sagte Seidenberg: "Wir müssen einfach schlauer spielen." Das fünfte Spiel findet am Samstag in Chicago statt.

ham/sid/dpa

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Sport
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Wintersport
RSS
alles zum Thema Eishockey
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren
Die Stanley-Cup-Sieger seit 2000*
Jahr Gewinner Saison-MVP
2014 Los Angeles Sidney Crosby
2013 Chicago Alexander Owetschkin
2012 Los Angeles Jewgeni Malkin
2011 Boston Corey Perry
2010 Chicago Henrik Sedin
2009 Pittsburgh Alexander Owetschkin
2008 Detroit Alexander Owetschkin
2007 Anaheim Sidney Crosby
2006 Carolina Joe Thornton
2004 Tampa Martin St. Louis
2003 New Jersey Peter Forsberg
2002 Detroit José Théodore
2001 Colorado Joe Sakic
2000 New Jersey Chris Pronger
*2004/2005 fiel die komplette Saison wegen eines Tarifstreits zwischen Team-Besitzern und Spielern aus

Eishockey-Glossar
Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe vier, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.