NHL-Finals: Boston geht nach Sieg über Chicago in Führung

Bruins-Profis Bergeron (l.), Seguin: Zweiter Sieg gegen die Blackhawks Zur Großansicht
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Bruins-Profis Bergeron (l.), Seguin: Zweiter Sieg gegen die Blackhawks

Vorteil Boston: Die Bruins haben das dritte Spiel der NHL-Finalserie gewonnen und nun zwei Siege auf dem Konto. Gegner Chicago Blackhawks war gegen das Team um Dennis Seidenberg chancenlos. Auch, weil die Gäste auf ihren Stürmerstar verzichten mussten.

Hamburg - Boston ist in der Finalserie der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL in Führung gegangen. Die Bruins, Team des deutschen Nationalspielers Dennis Seidenberg, gewannen das dritte Endspiel am Montag (Ortszeit) vor eigenem Publikum 2:0 gegen die Chicago Blackhawks und liegen in der "Best-of-seven-Serie" 2:1 vorn. Damit fehlen dem Meister von 2011 noch zwei Siege zum Titelgewinn. Boston hat im vierten Spiel am Mittwoch erneut Heimrecht.

Daniel Paille (23. Minute) und Patrice Bergeron (35.) erzielten im zweiten Drittel die Tore für die Bruins, Verteidiger Seidenberg stand beim Erfolg 25 Minuten auf dem Eis. Die Blackhawks mussten im dritten Duell auf Stürmerstar Marian Hossa verzichten. Der Slowake hatte sich beim Aufwärmen eine Verletzung zugezogen.

Mit dem Erfolg der Bruins siegte erstmals in der Finalserie ein Team in den regulären 60 Minuten. Zuvor hatte sich Chicago im ersten Spiel in der dritten Verlängerung 4:3 durchgesetzt, Boston hatte in der zweiten Partie mit einem 2:1 in der ersten Overtime ausgeglichen.

ham/sid/dpa

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1. seidenberger
Realist1960 19.06.2013
da schrieb vor nicht allzu langer zeit ein deutscher hockey forumexperte, wer sei seidenberger. naja, da war wohl sehr viel neid dabei und eine ueberheblichkeit bei der einschaetzung der eigenen mannschaft. sehe, da ich in canada lebe den guten dennis 2 bis 3x in der woche, und der ist immer noch richtig gut. aber fuer die deutschen amateurcracks eben nicht gut genug. wer noch glaubt, dass die WM ein massstab ist, der hat keine ahnung. vor allem jetzt, da die bessten russen tschechen schweden noch bei uns spielen. die jaehrliche wm ist doch nur noch ein witz. da spielen verlierer gegen verlierer, restmannschaften gegen rumpfmannschaften. wm alle vier jahre, die nhl zu einer pause im spielbetrieb ueberzeugen, und dann die erwachsenen ranlassen. beim fussball ist es genau andersherum, da gibt es fans eines fc toronto, die tatsaechlich glauben, dass der fc fussball spielt. frings war da wirklich der hoffnungstraeger, bis er aus altersschwaeche aufhoehren musste. ein fussbalspiel in nordamerika sieht aus wie eine wiederholung eines bl spiels in den 80ern.
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Die Stanley-Cup-Sieger seit 2000*
Jahr Gewinner Saison-MVP
2013 Chicago ???
2012 Los Angeles Jewgeni Malkin
2011 Boston Corey Perry
2010 Chicago Henrik Sedin
2009 Pittsburgh Alexander Owetschkin
2008 Detroit Alexander Owetschkin
2007 Anaheim Sidney Crosby
2006 Carolina Joe Thornton
2004 Tampa Martin St. Louis
2003 New Jersey Peter Forsberg
2002 Detroit José Théodore
2001 Colorado Joe Sakic
2000 New Jersey Chris Pronger
*2004/2005 fiel die komplette Saison wegen eines Tarifstreits zwischen Team-Besitzern und Spielern aus

Eishockey-Glossar
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Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe 4, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.