Olympia 2018 16 Verletzte nach Wind-Chaos bei Winterspielen

Der Sturm in Pyeongchang hat nicht nur zu verschobenen Wettbewerben und verwüstetem Olympiagelände geführt: Organisatoren-Angaben zufolge wurden auch 16 Menschen verletzt - zum Glück nur leicht.

Zerstörter Laden in Gangneung
DPA

Zerstörter Laden in Gangneung


Bei dem starken Sturm im Gangneung Olympic Park sind am Mittwoch 16 Personen verletzt worden. Das gaben die Organisatoren der Winterspiele in Pyeongchang bekannt. Demnach wurden 13 Helfer und drei Zuschauer leicht verletzt.

"Es flog Einiges durch die Luft, wir mussten viele Schilder ersetzen", sagte ein Sprecher vom Organisationskomitee Pocog. Insgesamt 60 Zelte wurden beschädigt. Die betroffenen Personen wurden meist wegen Schnittwunden behandelt und konnten noch am Abend wieder nach Hause gehen.

Zuschauer im Olympic Park waren am Mittwoch aufgerufen worden, die Hallen nicht zu verlassen. Im Park flogen Gegenstände umher, Bänke kippten um. Die temporär errichteten Medienzelte wurden nach der Sturmwarnung geschlossen, Journalisten mussten in den Pressebereichen der Hallen weiterarbeiten. Am Nachmittag waren in der Küstenstadt laut Wetterdienst Windgeschwindigkeiten von bis zu 58 km/h gemessen worden. Die Behörden gaben per SMS Windalarm heraus.

Wegen des Windes war es zudem zu mehreren Absagen gekommen. Der Frauen-Slalom konnte nicht ausgetragen werden, auch das 15-Kilometer-Einzelrennen der Biathletinnen wurde wegen starker Böen auf Donnerstag verlegt.

Wir haben die Angabe zur Windgeschwindigkeit korrigiert.

mon/sid



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st.esser 15.02.2018
1. 8,7 m/s?
8,7 m/s sind zwar etwas über 30 km/h, aber wohl kaum ausreichend für die beobachteten Schäden - das ist gerade mal etwas mehr als Windstärke 4 ...
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