Olympia 2018 Pechstein wird Achte über 5000 Meter

Es hat nicht für ihre zehnte Olympiamedaille gereicht: Eisschnellläuferin Claudia Pechstein ist über 5000 Meter auf Rang acht gelandet. Gold gewann die 23 Jahre jüngere Esmee Visser.

Claudia Pechstein
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Claudia Pechstein


Claudia Pechstein hat die Medaillenränge bei den Olympischen Winterspielen von Pyeongchang deutlich verpasst. Deutschlands erfolgreichste Winter-Olympionikin lief im Gangneung Oval der Eisschnellläufer bei ihren siebten Spielen auf ihrer Paradestrecke über 5000 Meter in 7:05,43 Minuten auf Platz acht.

Gold gewann überraschend die Niederländerin Esmee Visser. Die 22-Jährige benötigte 6:50,23 Minuten, rund 15 Sekunden weniger als die 45 Jahre alte Pechstein. Es war in der siebten Eisschnelllauf-Entscheidung in Südkorea bereits der sechste Olympiasieg für die Niederländer. "Es ist unglaublich, Olympiasiegerin zu sein", sagte Visser dem TV-Sender NOS.

Silber ging an die tschechische Weltrekordlerin Martina Sablikova (+1,62 Sekunden), die ihren dritten Olympiasieg auf dieser Strecke in Serie verpasste. Bronze sicherte sich Natalia Voronina aus Russland (+3,75).

Pechstein, die am vergangenen Samstag über 3000 Meter Neunte wurde, steht weiter bei fünf-mal Gold, zwei-mal Silber und zwei-mal Bronze. Ihre letzte Medaille gewann sie 2006 in Turin, als sie über 5000 Meter Silber holte.

mon/dpa/sid



insgesamt 30 Beiträge
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chico 76 16.02.2018
1. Schade, ich hätte
dieser herausragenden Sportlerin mehr gegönnt. Verdient hätte sie es.
fredadrett 16.02.2018
2. Wie in der Politik ist es auch beim Sport
traurig mit anzusehen, wenn die Akteure nicht realisieren wann es vorbei ist. Wahrscheinlich ist auch nach all der Klagerei der Focus verschoben. An der Motivation hat es ja schon gemangelt "wenn es Nichts mit einer Medaille wird macht das Nichts, ich habe ja schon alle im Schrank hägen". Vielleicht einfach mal Platz für junge Sportler machen.
skeptikerjörg 16.02.2018
3. Es ist Zeit
Bewundernswert, dass die Frau es in ihrem Alter nochmal zu den Olympischen Spielen geschafft hat und dort unter die ersten Zehn. Aber nun ist es auch gut ut und an der Zeit, Schluss zu machen. Verpasst sie diesen Zeitpunkt, wird sie zum Mitleidsfall werden. Das sollte sie sich nicht antun.
vorsicht11 16.02.2018
4. Platz machen?
Zitat von fredadretttraurig mit anzusehen, wenn die Akteure nicht realisieren wann es vorbei ist. Wahrscheinlich ist auch nach all der Klagerei der Focus verschoben. An der Motivation hat es ja schon gemangelt "wenn es Nichts mit einer Medaille wird macht das Nichts, ich habe ja schon alle im Schrank hägen". Vielleicht einfach mal Platz für junge Sportler machen.
Platz ist genügend da! Nutzt offensichtlich nur keine junge Sportlerin. Und warum überhaupt? Konkurrenzfähig ist sie allemal! Siehe Stavanger November 2017. Sieg. Von daher Gratulation zu dieser Leistung, auch wenn ich ihr eine Medaille auch sehr gewünscht hätte. Diese Zeit laufen nur die Wenigsten, selbst wenn sie 20-28 Jahre jünger sind. Das ist nun mal Fakt. Weitermachen? Ja, warum denn nicht!?! Wenn sie motiviert ist, weiter oben mithalten kann und letztlich auch ein Vorbild für Nachwuchs ist. Ggf. ja bis Peking 2022. Alles Gute Claudia!
vorsicht11 16.02.2018
5. Bitte Bild im Artikel ändern!!
So langsam sollte man diese großartige Sportlerin kennen!! Danke!
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