Vorfall bei Eröffnungsfeier Olympia-Organisatoren prüfen mögliche Cyberattacke

Bei der Eröffnungszeremonie der Winterspiele ist es offenbar zu einem Hackerangriff gekommen. Der Vorfall ging glimpflich aus, die Hintergründe bleiben aber unklar.

Eröffnungsfeier in Pyeongchang
DPA

Eröffnungsfeier in Pyeongchang


Auf die Server der Olympia-Organisatoren ist offenbar unmittelbar vor der Eröffnungsfeier der Winterspiele ein Hackerangriff verübt worden. Die Cyberattacke habe eine Störung im Hauptpressezentrum verursacht, teilte das Organisationskomitee Pocog mit. "Der Vorfall hat sich nicht auf die Sicherheit der Zuschauer und Athleten ausgewirkt", sagte ein Pocog-Sprecher.

Die Organisatoren schalteten als Sicherheitsvorkehrung die Server ab. Das führte auch zu einem Ausfall der eigenen Internetseite, die von Freitagabend bis 8 Uhr Ortszeit (0 Uhr MEZ) am Samstag nicht zu erreichen war. Wegen der Sperrung der Website konnten Besucher der Spiele in dieser Zeit ihre reservierten Eintrittskarten nicht ausdrucken. Während der Eröffnungsfeier war zudem im Stadion zeitweise das WLAN ausgefallen.

Die Hintergründe sind bislang unklar. Das Pocog betonte, dass die Ausfälle keinen Einfluss auf Sportler oder Zuschauer gehabt hätten. Laut Pocog seien sowohl ein Cyber-Sicherheitsteam als auch Experten des Verteidigungsministeriums dabei, den Vorfall aufzuarbeiten. Das Komitee wolle nicht von einem Angriff sprechen, ehe nicht klar sei, wer hinter der Aktion steckt.

mon/dpa/AP/sid



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