Olympische Winterspiele Gold, Silber und Bronze für deutsche Kombinierer

Die deutschen Kombinierer haben sich alle drei Plätze auf dem Podium gesichert. Johannes Rydzek siegte vor Fabian Rießle und Eric Frenzel.

Frenzel, Rydzek und Rießle
AFP

Frenzel, Rydzek und Rießle


Vierfach-Weltmeister Johannes Rydzek hat bei den Winterspielen in Pyeongchang Gold in der Nordischen Kombination gewonnen. Er siegte vor den zwei anderen Deutschen Fabian Rießle und Eric Frenzel nach dem Springen von der Großschanze und einer packenden Langlauf-Verfolgung über zehn Kilometer.

Von den Plätzen vier, fünf und sechs starteten Frenzel, Rydzek und Rießle die Jagd auf den Gesamtweltcup-Führenden Akito Watabe, der nach dem Springen mit 138,9 Punkten vorn gelegen hatte. Gut vier Kilometer vor dem Ziel hatten sie zum Japaner und dem Norweger Jarl Magnus Riiber aufgeschlossen. Im Schlussspurt konnte sich Rydzek gegen Rießle und Frenzel, der auf der Normalschanze gewonnen hatte, durchsetzen und sich das erste Gold seiner Karriere sichern.

Drei deutsche Kombinierer auf dem Podium hatte es in der Olympia-Geschichte nur einmal gegeben. 1976 gewann Ulrich Wehling im DDR-Trikot vor dem Westdeutschen Urban Hettich und dem zweiten DDR-Athleten Konrad Winkler. Für die deutsche Olympiamannschaft war es bei den Spielen in Südkorea das elfte Gold.

tip/sid/dpa



insgesamt 5 Beiträge
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Alter Falter 20.02.2018
1.
Sehr schöner Ausgleich zur Biathlon-Pleite. Dort wurde der Protest für Bronze ja abgewiesen. War zwar von dem Italiener mehr als unsportlich, im Zielsprint den Weg abzuschneiden, aber Peiffer hat es selbst versiebt. Aber die Kombinierer: Was für eine Demonstration!
Gmorker 20.02.2018
2. @1: Was für eine Pleite?
Von welchen olympischen Spielen reden sie da, Alter Falter? "Peiffer hat es selbst versiebt" ? Er hat überraschend eine Goldmedaille gewonnen. Schemp eine Silberne. Dahlmeier hat 2x Gold gewonnen. Das kann man wohl kaum als "Pleite" bezeichnen. Das Manschaftsergebnis war (wieder einmal) hervorragend, was sich auch in guten Positionierungen in den Top 10 zeigt. Oder sind sie der Meinung, das der zweite der erste Verlierer ist?
kniggebein 20.02.2018
3. @2: Pleite ist übertrieben, aber...
In der heute ausgetragenen Mixed-Staffel hat Peiffer als Schlussläufer auf dem ersten Platz ca. 40 sek. Vorsprung verloren und ist als 4. mit ca. 1 min. Rückstand ins Ziel gekommen. Das ist für seine Staffelkollegen sicher als "Pleite" zu werten, von außen betrachtet ist aber auch ein vierter platz aller Ehren wert.
yoda56 20.02.2018
4. Sie sprechen mir aus der Seele
Zitat von GmorkerVon welchen olympischen Spielen reden sie da, Alter Falter? "Peiffer hat es selbst versiebt" ? Er hat überraschend eine Goldmedaille gewonnen. Schemp eine Silberne. Dahlmeier hat 2x Gold gewonnen. Das kann man wohl kaum als "Pleite" bezeichnen. Das Manschaftsergebnis war (wieder einmal) hervorragend, was sich auch in guten Positionierungen in den Top 10 zeigt. Oder sind sie der Meinung, das der zweite der erste Verlierer ist?
Dieses Eindreschen auf Menschen, die Höchstleistungen bringen, auch wenn Sie mal nicht unter die Ersten kommen und dann von einer "Biathlon-Pleite" zu schreiben zeugt von einer unglaublichen Arroganz.
Coburger Bratwurst 20.02.2018
5.
Nun kriegt euch mal wieder ein. Peiffer hat selbst eingeräumt, dass er versagt hat. Meine Güte, was ist denn an dem Wort "Pleite" so schlimm. Man könnte ja gerade meinen, hier ginge es um mehr als nur Sport..
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