Doping Zahl der gesperrten Russen steigt auf 31

Die nächsten Fälle: Diesmal hat das IOC sechs russische Eishockeyspielerinnen mit einem Olympia-Verbot belegt.

 Russische Fahne vor dem IOC-Headquarter in Lausanne
AFP

Russische Fahne vor dem IOC-Headquarter in Lausanne


In den Nachermittlungen zu Doping bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) sechs russische Eishockeyspielerinnen lebenslang für Olympia gesperrt. Das teilte der Weltverband in Lausanne mit. Die Russinnen hatten bei den Spielen in ihrer Heimat den sechsten Platz belegt.

Die Disziplinarkommission des IOC erhöhte damit die Zahl der lebenslangen Olympia-Sperren für russische Sportler nach den Manipulationen in Sotschi auf 31. In den Fällen von Inna Dyubanok, Jekaterina Lebedewa, Jakaterina Paschkewitsch, Anna Schibanowa, Jekaterina Smolenzewa und Galina Skiba sah die sogenannte Oswald-Kommission Dopingverstöße bei den Winterspielen 2014 als erwiesen an.

Eine siebte angeklagte Eishockeyspielerin aus Russland wurde freigesprochen. "In den nächsten Wochen werden weitere Anhörungen über andere Athleten stattfinden", teilte das IOC in einer Erklärung auf seiner Webseite weiter mit. Die Kommission unter Vorsitz von Denis Oswald nahm noch weitere Fälle in ihre Nachuntersuchungen auf, sodass es derzeit um insgesamt 36 russische Athletinnen oder Athleten geht.

Wegen des russischen Dopingskandals hat das IOC das nationale olympische Komitee Russlands für Pyeongchang gesperrt (eine Chronologie zum Dopingskandal finden sie hier). Dopingfreie russische Sportler und Mannschaften dürfen aber unter neutraler Flagge starten. Präsident Wladimir Putin hat den Athleten die Teilnahme an den Spielen vom 9. bis 25. Februar 2018 freigestellt.

jan/dpa



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