Olympische Winterspiele 2026 Vier europäische Bewerber unter den Interessenten

Nach Olympia ist vor Olympia: Sieben Städte und Regionen wollen die Winterspiele 2026 ausrichten. Mehrere Interessenten kommen aus Europa.

Schloss Tourbillon im schweizerischen Sion
AFP

Schloss Tourbillon im schweizerischen Sion


Sieben Städte oder Regionen haben offiziell Interesse an der Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2026 bekundet. Das hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) bekannt gegeben.

Zu den möglichen Ausrichtern gehören Graz, Calgary in Kanada, die Region Cortina d'Ampezzo/Mailand/Turin, das japanische Sapporo, Stockholm, Sion in der Schweiz und die osttürkische Stadt Erzurum. Die Frist für entsprechende Absichtserklärungen war am vergangenen Samstag abgelaufen.

IOC-Präsident Thomas Bach sprach von einer Rekordzahl an Bewerbern: "Ich begrüße es sehr, dass die Nationalen Olympischen Komitees und die Städte Interesse an der Ausrichtung der Winterspiele haben", sagte Bach. "Unser Ziel ist es, nicht einfach nur eine Rekordzahl an Bewerbern zu haben, sondern letztlich die beste Stadt für die Olympischen Winterspiele auszuwählen."

Die eigentlichen Kandidaten für 2026 werden im Oktober ausgewählt. Die Entscheidung über den Ausrichter fällt im September 2019 in Mailand. Das IOC hatte zuletzt bekräftigt, die Spiele 2026 wieder in einer klassischen Wintersportnation austragen zu wollen. Die nächsten Winterspiele 2022 finden in Peking statt.

ngo/dpa/sid



insgesamt 8 Beiträge
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richey_edwards 03.04.2018
1.
Zum Glück keine Bewerbung aus Deutschland. So sparen wir uns das Gezeter der Nein-Sager, Wutbürger und Ökos die immer was zu meckern haben.
pefete 03.04.2018
2. Gott sei Damk.
Wir sind nicht dabei. Muss sich Herr Bach seine "Spendengelder" wo anders holen.
az26 03.04.2018
3.
Zitat von richey_edwardsZum Glück keine Bewerbung aus Deutschland. So sparen wir uns das Gezeter der Nein-Sager, Wutbürger und Ökos die immer was zu meckern haben.
Wenn das gesamte Risiko an den lokalen Ausrichtern hängen bleibt, dann muss man Nein sagen. Das IOC bedingt sich teils exteritoriale Rechte heraus. Wie ich las, mussten im Bereich der Abfahrtswettbewerbe in Südkorea, aber wohl nichtnur da, Skiverleiher und Lifte ihre Geschäfte für die Zeit der Spiele schließen. Es gibt noch weitere solcher Kröten, die man schlucken muss. Leider scheint es nicht soweit zu kommen, dass das IOC mit weitreichenden Zugeständnissen locken muss, damit sich überhaupt ein Bewerber findet. Das alles und die weiterhin existierende Dopingproblematik sprechen gegen Olympische Spiele in der heutigen Form und mit dieser Struktur des IOC.
Malshandir 03.04.2018
4. Europa
Also nachdem nun zweimal Asien hintereinander dran war, muss es eigentlich Europa werden. Türkei ist raus. Allerdings befürchte ich wegen der besseren fernsehdeals, dass es Canada macht.
missourians 03.04.2018
5.
Idioten findet man immer wieder und überall, die gerne Millionen in den Sand setzen, sich nach der Veranstaltung unbenützbare Bauruinen aufhalsen lassen, wärend diese organisierte IOC Verbändler vor, wärend und nach der Veranstaltung Milliarden einsacken! Natürlich ist auch die Massen an Helferleins, auch "Volunteers" genannt, kein Geld da um diese finanzielle Negativveranstaltung durchführen zu können, wärend die VIPs bestens untergebracht und verköstigt werden, IOC Mitglieder sowieso, und sich daran dumm und dämlich verdienen. alles ziemlich widersprüchlich, aber dennoch findet man alle vier Jahre wieder eine Stadt/Region, die mitmachen. Aber das gleiche Phänomen gibt es auch in der Formel 1. Hockenheim macht bei jeder Veranstaltung Millionenverluste, kämpft aber Jahr für Jahr für die Austragung, wärend die FIA, früher Bernie Ecclestone... unglaubliche Gewinne machen. Muss man das verstehen?
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