Olympische Winterspiele: Angerer gewinnt Langlauf-Silber

Jubel bei den deutschen Langläufern: Tobias Angerer belegte in der Doppel-Verfolgung über 30 Kilometer den zweiten Platz. Nach einem spannenden Schlusssprint musste er sich nur dem Schweden Marcus Hellner geschlagen geben. Bronze ging an Hellners Landsmann Johan Olsson.

Deutscher Starter Angerer (r.): Erste Medaille für das deutsche Langlauf-Team Zur Großansicht
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Deutscher Starter Angerer (r.): Erste Medaille für das deutsche Langlauf-Team

Hamburg - Endlich das erste Edelmetall für den deutschen Langlauf-Kader: Tobias Angerer sicherte sich im 30-Kilometer-Rennen in Whistler mit 2,1 Sekunden Rückstand auf den Schweden Marcus Hellner Silber. Dritter wurde nach 15 Kilometern im klassischen und 15 Kilometern im freien Stil Hellners Landsmann Johan Olsson, der lange Zeit deutlich in Führung gelegen hatte.

"Diese Silbermedaille bedeutet mir sehr viel. Olympia ist immer etwas Besonderes", sagte Angerer, der nun auch zuversichtlich auf die nächsten Rennen blickt: "Ich fühle, dass ich in sehr guter Form bin."

Zweitbester deutscher Starter war Jens Filbrich, der den sechsten Platz belegte. René Sommerfeldt als 21. und Tom Reichelt auf Platz 35 hatten mit der Entscheidung nichts zu tun.

Vier Langlauf-Medaillen waren das Olympia-Ziel des deutschen Teams - bei Halbzeit der Wettbewerbe in Whistler weist die Bilanz nun dank Angerer zumindest eine auf. "Das ist die größte Überraschung. Angerer hat Großes geleistet. Das zeigt, dass der deutsche Langlauf noch nicht tot ist", sagte Thomas Pfüller, Sportdirektor des Deutschen Skiverbandes (DSV).

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Im Wettkampf musste Bundestrainer Jochen Behle seinen Star Axel Teichmann ersetzen. Dieser leidet an einer leichten Nasennebenhöhlenentzündung und wurde mit Blick auf die deutschen Chancen im Teamsprint am Montag (22.25 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) geschont. Dafür kam Reichelt zu seinem zweiten Olympia-Einsatz.

Entscheidung auf dem letzten Kilometer

Bei Temperaturen um zehn Grad entwickelte sich das von Behle prognostizierte "brutal schwere Rennen" auf der immer weicher werdenden Strecke. Finnlands Weltklasse-Läufer Sami Jauhojärvi und Matti Heikkinen gaben ebenso früh auf wie Sergej Dolidowitsch (Weißrussland) und Martin Koukal (Tschechien).

Das Tempo auf dem klassischen Teilstück des Massenstartrennens war nicht hoch, so dass eine Spitzengruppe von knapp 30 Läufern nach 15 Kilometern zum Skiwechsel kam. Kurz darauf setzte sich der Schwede Johan Olsson ab und arbeitete sich bis Kilometer 24 einen Vorsprung von 25 Sekunden auf die Verfolger heraus.

Sommerfeldt konnte dem hohen Tempo nicht mehr folgen, dafür hielten sich Angerer und Filbrich in der immer kleiner werdenden Verfolgergruppe. Dort bremsten die beiden anderen Schweden Marcus Hellner und Anders Södergren die Konkurrenten geschickt ein. Erst vier Kilometer vor dem Ziel startete der Russe Alexander Ljogkow die Jagd auf den Spitzenreiter, und Angerer folgte. Einen Kilometer vor dem Ziel holten die Verfolger Olsson ein. Angerer zog vorbei und konnte nur Hellner nicht stoppen.

ulz/sid/dpa

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Forum - Vancouver 2010 - welches Land gewinnt die Medaillen-Wertung?
insgesamt 381 Beiträge
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    Seite 1    
1. Doping
MadMad 11.02.2010
nach den Doping Gerüchten (?) der letzten Tage lässt sich laum etwas sagen. Gute Chancen haben die Deutschen, wenn sie nicht erwischt werden ... MadMad von www.diemeinungen.de
2.
Umberto 11.02.2010
Zitat von MadMadnach den Doping Gerüchten (?) der letzten Tage lässt sich laum etwas sagen. Gute Chancen haben die Deutschen, wenn sie nicht erwischt werden ...
Die Geschichte mit dem Doping wird hier auch diskutiert. (http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=11998) Aber Sie haben natürlich Recht, wenn die Deutschen sich beim Dopen nicht erwischen lassen, wird der Medaillenspiegel wohl einen erfreulichen Anblick bieten.
3. Doping wahrscheinlich.
puter70 11.02.2010
Olympische Höchstleistungen/Siege sind ohne unerlaubte Mittel kaum mehr möglich, deshalb steht jeder Medaillengewinner unter Dopingverdacht. Da es auch um viel Geld und die anschließende Vermarktung der Erfolge geht, haben die Athleten auch kein schlechtes Gewissen, sondern hoffen nur, dass sie nicht erwischt werden.- Übrigens sind die Zeiten vorbei, dass sich nationale Größe über die Anzahl der gewonnenen Medaillen definiert. Deshalb ist es verständlich, dass vielen Mitmenschen das Vancouver-Spektakel mit den zu erwartenden Doping-Siegern ziemlich gleichgültig ist.
4.
krafts 12.02.2010
Zitat von puter70Olympische Höchstleistungen/Siege sind ohne unerlaubte Mittel kaum mehr möglich, deshalb steht jeder Medaillengewinner unter Dopingverdacht.
Doping wurde schon in gefühlten 1000 Threads diskutiert. Ich will auch nicht drumreden. Klar ist Doping ein Problem und wird es auch immer bleiben. Aber dass man in einem Forum gar nicht mehr die Leistungen der Sportler diskutieren kann, nervt mich. Bis jetzt kein einziger Beitrag hier, in dem nicht das Wort Doping fehlt so nach dem Motto : sind ja eh alle gedopt. Diskutieren Sie doch in den dafür eigens geschaffenen Threads. Nun zum Thema: Sicher wird es für die deutschen Sportler einige Medaillen geben. Dass es so viele werden, wie in Turin glaube ich nicht. Aber meiner Meinung nach wird der Medaillenspiegel eh überbewertet und spiegelt auch nicht exakt die Leistung des ganzen Teams wieder.
5.
MadMad 12.02.2010
Zitat von kraftsNun zum Thema: Sicher wird es für die deutschen Sportler einige Medaillen geben. Dass es so viele werden, wie in Turin glaube ich nicht. Aber meiner Meinung nach wird der Medaillenspiegel eh überbewertet und spiegelt auch nicht exakt die Leistung des ganzen Teams wieder.
Ich glaube auch nicht, dass die Deutschen so stark werden wie in Turin. Allein schon die Biathleten laufen hinter der Form von Turin hinterher und das sind doch bald 50% der Miete. Mal sehen, was die Rodler bringen. Ist eigentlich Cross-Ski oder wie das heisst jetzt offiziel im Programm ? MadMad von www.diemeinungen.de
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