Eklat kurz vor Olympia Südkoreanischer Trainer nach Schlägen suspendiert

Drei Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele erschüttert ein Skandal die südkoreanischen Eisläufer. Shorttrack-Favoritin Shim Suk Hee soll von einem Trainer geschlagen worden sein.

Suk Hee Shim
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Suk Hee Shim


Im Alter von 20 Jahren ist Shim Suk Hee schon achtfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Shorttrack, einer Variante des Eisschnelllaufs. Bei den Winterspielen im heimischen Pyeongchang gilt die Südkoreanerin in mehreren Disziplinen als Goldanwärterin. In der Vorbereitung auf die in drei Wochen beginnenden Spiele soll ein Trainer Shim geschlagen haben.

Wie die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die koreanische Eislauf-Union (KSU) berichtet, soll sich der Vorfall am Dienstag im staatlichen Trainingszentrum in Joncheon zugetragen haben. Der namentlich nicht genannte Betreuer wurde daraufhin suspendiert. Ein KSU-Sprecher sagte, der Verband wolle ein Umfeld schaffen, in dem sich Shim wieder auf das Training konzentrieren könne.

Bei den Winterspielen in Sotschi 2014 hatte Shim je eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille gewonnen. Den Olympiasieg sicherte sie sich mit der 3000-Meter-Staffel, mit der sie ebenso den Weltrekord hält wie im Einzel über 1000 Meter.

mmm/dpa



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