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+++ Paralympics kompakt +++: US-Skirennfahrer Walker stürzt schwer

Skirennfahrer Walker: Zustand zunächst unklar Zur Großansicht
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Skirennfahrer Walker: Zustand zunächst unklar

Bei der Herren-Abfahrt der Winter-Paralympics hat es mehrere schwere Stürze gegeben. Am schlimmsten traf es den US-Amerikaner Tyler Walker. Er wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert. Verena Bentele ist in die Hall-of-Fame aufgenommen worden. Alle News im Überblick.

+++ Hanfstingl sagt Super-G-Start ab +++

[17.32 Uhr] Ski-Rennfahrer Franz Hanfstingl muss verletzungsbedingt auf seinen Start im Super-G am Sonntag verzichten. Der 33-Jährige erlitt bei seinem Sturz in der Abfahrt in der sitzenden Klasse am Samstag eine Rippenverletzung und eine Gehirnerschütterung. Ob der querschnittsgelähmte Athlet wie geplant noch im Slalom, Riesenslalom und der Kombination starten kann, ist offen. Die Entscheidung in der Abfahrt war von zahlreichen Stürzen überschattet worden. Von 22 gestarteten Rennfahrern erreichten nur zwölf das Ziel der anspruchsvollen Strecke.

+++ Bentele in Paralympics-Hall-of-Fame aufgenommen +++

[11.45 Uhr] Verena Bentele ist vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) in die Hall of Fame aufgenommen worden. "Das ist eine sehr große Ehre für mich", ließ die zwölfmalige Paralympics-Siegerin mitteilen: "Für mich war es eine unglaubliche Zeit, in den vergangenen 15 Jahren Teil der Paralympischen Bewegung gewesen zu sein." Die neue Behindertenbeauftragte der Bundesregierung war während der offiziellen Zeremonie in Sotschi nicht anwesend, nachdem das Auswärtige Amt zuletzt Regierungsmitgliedern wegen der Krim-Krise von einer Reise nach Russland abgeraten hatte. Bereits am Donnerstag hatte Bentele ihren Boykott der Eröffnungsfeier angekündigt. In die Hall of Fame der Behindertensportler wurden erst neun Winter-Paraolympioniken aufgenommen.

+++ US-Skirennfahrer Walker stürzt schwer +++

[11.04 Uhr] Der US-Skirennfahrer Tyler Walker ist bei den Paralympics von Sotschi schwer gestürzt. Der beinamputierte 27-Jährige musste in Krasnaja Poljana mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, nachdem er sich mehrmals überschlagen hatte. Nach dem Sturz lag Walker lange regungslos auf der Piste, ehe die Rettungskräfte zur Stelle waren. Nach Angaben des US-Teams befindet er sich aber einem stabilen Zustand und ist bei Bewusstsein. Auch der deutsche Weltmeister Franz Hanfstingl stürzte, kam aber glimpflicher davon. (cte/sid)

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insgesamt 3 Beiträge
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1. fragwürdig
kas075 08.03.2014
Aufgrund der schweren Stürze auch schon im Training wurden ja schon die olympischen Pisten kritisiert. Ansonsten frage ich mich im Zusammenhang mit dem Behindertensport warum man z.T. hohe Beträge auch an Steuergeldern ausgibt um Behinderten Sportlern Dinge zu ermöglichen, die auch "Gesunde" besser bleiben liessen.
2.
Nania 08.03.2014
Zitat von kas075Aufgrund der schweren Stürze auch schon im Training wurden ja schon die olympischen Pisten kritisiert. Ansonsten frage ich mich im Zusammenhang mit dem Behindertensport warum man z.T. hohe Beträge auch an Steuergeldern ausgibt um Behinderten Sportlern Dinge zu ermöglichen, die auch "Gesunde" besser bleiben liessen.
Vielleicht weil auch "Gesunde" gefördert werden? Und wer was wann wo besser bleiben lässt und was nicht, ist seine Sache. Der Staat fördert eine Menge Dinge, von denen andere sagen würden, dass man sie besser bleiben lassen soll.
3. ...
maturin001 10.03.2014
Zitat von kas075Aufgrund der schweren Stürze auch schon im Training wurden ja schon die olympischen Pisten kritisiert. Ansonsten frage ich mich im Zusammenhang mit dem Behindertensport warum man z.T. hohe Beträge auch an Steuergeldern ausgibt um Behinderten Sportlern Dinge zu ermöglichen, die auch "Gesunde" besser bleiben liessen.
Oh mein Gott! Die Steuergelder! Verschwendet für solch widersinnige Sachen wie "Behindertensport"! Lieber Mitforist, hierbei handelt es sich um Förderung von Hochleistungssport, die die gleiche Berechtigung hat wie jedwelche andere Sportförderung. Wenn sie gerne über die Sinnhaftigkeit von Abfahrtsrennen im allgemeinen diskutieren wollen, oder über die Kosten von Polizeieinsätzen bei Fußballspielen nachdenken, dann empfehle ich ihnen wärmstens, keine Grenze zwischen behinderten Sportlern und gesunden zu ziehen - weil es diese nämlich nicht gibt.
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