Schaffelhuber gewinnt Paralympics-Gold "Kein Mensch kann nachfühlen, wie ich mich fühle"

Immer wieder Anna Schaffelhuber: Nach fünfmal Gold bei fünf Starts in Sotschi vor vier Jahren hat die Monoskifahrerin auch zum Paralympics-Auftakt in Pyeongchang gewonnen - danach schrie sie vor Glück.

Anna Schaffelhuber aus Deutschland
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Anna Schaffelhuber aus Deutschland


Sechster Start, sechstes Gold: Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber hat ihre Erfolgsserie von den Winterspielen in Sotschi 2014 auch beim ersten Start in Pyeongchang fortgesetzt und die erste Goldmedaille für Deutschland bei den Paralympics 2018 geholt. Die 25-Jährige siegte am ersten Wettkampftag der Spiele in Südkorea in der Abfahrt.

"Ich wollte Gold in Pyeongchang und das habe ich", sagte Schaffelhuber im Ziel. Der Druck vor dem Rennen sei enorm gewesen. "Ich glaube, kein Mensch auf dieser Erde kann nachfühlen, wie ich mich heute fühle. Ich bin jetzt gelöst und kann nun wirklich von Tag zu Tag schauen." Vor vier Jahren bei den Spielen in Russland hatte Schaffelhuber in allen fünf Rennen gewonnen.

Schaffelhuber hatte am Ende mit 1:33,26 Minuten rund anderthalb Sekunden Vorsprung auf die Japanerin Momoka Muraoka. Bronze sicherte sich Laurie Stephens aus den USA. Bereits am Sonntag geht es für die alpine Rennläuferin im Super-G weiter (1.52 Uhr MEZ, TV: ARD).

Bei den Skirennfahrerin mit Sehbehinderung erreichte Noemi Ristau den vierten Platz, die 26-Jährige ist die einzige sehbehinderte Skirennfahrerin im deutschen Paralympics-Team. Blind Skifahren - wie geht das? Mehr darüber erfahren Sie hier.

jan/dpa



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isnogood444 10.03.2018
1. Super Leistung!
Herzlichen Glückwunsch zu einer tollen Leistung!
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