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Vierschanzentournee: Freund verpasst den Sieg im Neujahrsspringen, Prevc siegt

Vierschanzentournee: Prevc schlägt zurück, Freund zufrieden Fotos
DPA

Die Vierschanzentournee der Skispringer entwickelt sich zum Zweikampf: In Garmisch-Partenkirchen holte sich der Slowene Peter Prevc den Tagessieg. Aber auch Severin Freund schaffte erneut den Sprung aufs Podest.

Das Duell zwischen den beiden überragenden Springern des Winters, Severin Freund aus Deutschland und Peter Prevc aus Slowenien, hat sich auch beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen fortgesetzt. Beim zweiten Springen der Vierschanzentournee war Prevc diesmal der Stärkste, nachdem Freund den Auftakt in Oberstdorf gewonnen hatte.

Kenneth Gangnes aus Norwegen belegte den zweiten Rang. Freund wurde Dritter und liegt in der Gesamtwertung nun knapp hinter Prevc. Zweitbester Deutscher wurde Richard Freitag, der am Ende auf Platz sechs landete.

"Das war mit Abstand mein bester Wettkampf in Garmisch, von daher bin ich hochzufrieden", kommentierte Freund nach Abschluss des Springens im ZDF: Garmisch gilt nicht als Lieblingsschanze des Deutschen.

Prevc landete mit 136 Metern im zweiten Sprung die Bestweite des Wettkampfes, zuvor hatte er mit 133,5 Metern bereits die Maßstäbe in Durchgang eins gesetzt. Freund sprang 133,5 und 132,5 Meter. Das reichte ihm für den Satz aufs Podium.

Die Springer hatten während des gesamten Wettkampfs mit schwierigen Windverhältnissen zu kämpfen. Die Top-Stars der Branche ließen sich davon allerdings kaum irritieren. Vor 20.000 Zuschauern lieferten sich Freund und Prevc bereits im ersten Durchgang einen faszinierenden Zweikampf.

Nach dem ersten Sprung lag der Slowene knapp vor Freund in Führung. In ihrem Schatten gelang es auch anderen DSV-Springern, sich zu profilieren. Richard Freitag sprang im ersten Durchgang auf Platz fünf, überraschend schafften auch die jungen Stephan Leyhe und David Siegel den Satz unter die besten 15 des ersten Durchgangs. Leyhe gelang dabei sogar das Kunststück, Österreichs Star Gregor Schlierenzauer im direkten Duell zu besiegen.

Auch im entscheidenden zweiten Durchgang konservierten die deutschen Springer ihre gute Form. Andreas Wank und Andreas Wellinger lagen zeitweilig in Führung, am Ende platzierten sie sich auf Rang elf und 14. Siegel und Leyhe landeten am Ende auf den Plätzen 16 und 17.

aha

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insgesamt 6 Beiträge
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1. Herzlichen......
spon-facebook-10000642859 01.01.2016
Glueckwunsch an Peter Prevcs! Der z.Zt. Beste Springer von Allen hat Mehr als Verdient Gewonnen und die Rangfolge und Hirarchie bei den Skispringern wieder Eindrucksvoll Hergestellt! Und wenn Prevcs in Oberstdorf Nicht so sehr vom Wind und der Jury so Benachteiligt worden waere, Waere heute schon die Tournee 2015/16 Entschieden!
2.
rainbow3 01.01.2016
Sehe ich auch so. Gehört aber zum Sport, wenn auch nicht gerecht.
3. verdienter Sieg
vereinsmeier 01.01.2016
Aber trotzdem freue ich mich, dass die Tournee nach 2 Springen noch nicht entschieden ist, so steigern sich Spannung und Spaßfaktor von Springen zu Springen und wir haben hoffentlich noch 2 tolle Events vor uns. Wenn Prevc dann die Nase vorn haben sollte und er seiner Favoritenrolle gerecht wird, umso besser, der Beste möge gewinnen
4. Abwarten.
derwo 01.01.2016
Wird intressant zu sehen sein, wie die beiden mit der kleinen Schanze in Innsbruck umgehen - ich würde Freund nicht zu früh anschreiben. Toll, dass uns überhaupt wieder wer vom Tourneesieg träumen lässt!
5. Hut ab
p k 02.01.2016
vor dem Mut aller Springer, die da runtergehen.
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