Weltcup in Whistler Deutsche Rodler feiern Dreifach-Triumph

Toni Eggert und Sascha Benecken haben das Weltcup-Rodeln in Kanada gewonnen. Zwei weitere deutsche Doppelsitzer vervollständigten das Podium. Felix Loch zeigte sich nach schwachem Saisonauftakt verbessert.

Deutsche Doppelsitzer
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Deutsche Doppelsitzer


Dreifach-Podium für die deutschen Rodel-Doppelsitzer: Toni Eggert und Sascha Benecken haben sich im zweiten Weltcup-Rodeln der Saison durchgesetzt. Platz zwei im kanadischen Whistler belegten Robin Geueke und David Gamm (+0,019 Sekunden), die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt (+0,029 Sekunden) komplettierten das Podium.

"Nach unserer sehr kurzen Vorbereitung ist der Sieg sensationell, auch wenn die Läufe noch nicht optimal waren", sagte Eggert nach dem Erfolg. Für den 30-Jährigen war es ein bemerkenswerter Erfolg, denn noch im Oktober hatte er einen Wadenbeinbruch erlitten. Beim Saisonauftakt in Innsbruck-Igls am vergangenen Wochenende hatten Eggert und Benecken bereits den zweiten Platz belegt.

Profitiert haben die deutschen Rodler von einem Patzer der österreichischen Favoriten Thomas Steu und Lorenz Koller, die im Heimrennen von Innsbruck noch ganz vorn gelegen hatten. Dort standen sie auch nach dem ersten Lauf in Whistler, landeten nach schweren Fahrfehlern im zweiten Durchgang am Ende jedoch nur auf Platz vier.

Loch verbessert nach schwachem Weltcup-Auftakt

Felix Loch hat zum Auftakt des zweiten Weltcup-Wochenendes den zweiten Platz belegt. Der dreimalige Rodel-Olympiasieger lag am Ende mit 0,099 Sekunden Rückstand hinter Weltmeister Wolfgang Kindl aus Österreich. Dessen Landsmann Reinhard Egger fuhr auf Platz drei (+0,127 Sekunden).

Felix Loch
AP

Felix Loch

"Die Leistung war in Ordnung. Ich hatte zwei, drei kleinere Fehler drin. Auf dieses Ergebnis kann ich aufbauen", sagte Loch. Das Ergebnis in Whistler war nach dem sechsten Platz zum Saison-Auftakt in Innsbruck ein Fortschritt für den 29-Jährigen.

Für den Sieger von Innsbruck, Johannes Ludwig, lief es in Kanada nicht optimal. Der Olympia-Dritte kam nur auf Rang fünf (+0,179 Sekunden). Mit Chris Eißler auf Platz sieben (+0,275 Sekunden) und Sebastian Bley auf dem neunten Platz (+0,383 Sekunden) kamen zwei weitere deutsche Rodler unter die besten Zehn.

tip/dpa



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