Rodeln Wendl und Art sind Europameister

Toni Eggert und Sascha Benecken feiern ihren ersten Sieg im Gesamtweltcup. Ihren zweiten EM-Titel verpassten die Doppelsitzer nach Platz sieben in Sotschi, diesen Erfolg sicherten sich Tobias Wendl und Tobias Art. Bei den Rodlerinnen setzte sich Dajana Eitberger durch.

Eggert, Benecken: Siebter Platz in Sotschi reicht für Sieg im Gesamtweltcup
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Eggert, Benecken: Siebter Platz in Sotschi reicht für Sieg im Gesamtweltcup


Hamburg - Die deutschen Rodel-Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken haben erstmals den Gesamtweltcup gewonnen. Den beiden Sportlern aus Thüringen reichte beim letzten Saisonrennen am Samstag in Sotschi ein siebter Platz für den größten Triumph ihrer Karriere.

Den Sieg auf der Olympia-Bahn von 2014 holten die Weltmeister Tobias Wendl und Tobias Arlt, die sich dabei auch den parallel ausgefahrenen EM-Titel sicherten. Auf Platz zwei fuhren die Österreicher Peter Penz und Georg Fischler vor Andris und Juris Sics aus Lettland.

"Wir sind im Training überhaupt nicht zurechtgekommen, hatten in einem Lauf fast fünf Stürze. Wir haben uns dann entschieden, auf Sicherheit ins Ziel zu fahren und den Gesamtweltcup zu holen", sagte Eggert im ZDF: "Wir können megastolz sein."

Mit 70 Punkten Vorsprung waren sie nach Russland gereist, auch Wendl und Arlt glaubten nicht an die Wende. Dann aber handelten sich die Thüringer schon im ersten Lauf wie bei Olympia großen Rückstand ein. Am Ende retteten sie 16 Zähler Vorsprung auf die Titelverteidiger. Diese freuten sich über den erstmaligen Sieg bei einer EM. "Das hat uns in unserer Sammlung noch gefehlt", sagte Wendl.

Die deutschen Weltcup-Neulinge Tim Brendel und Markus Schmid belegten den elften Platz, im EM-Klassement reichte es zu Rang zehn.

Bei den Frauen gewann Dajana Eitberger erstmals die Europameisterschaft. Die 24-Jährige siegte bei den im Rahmen des Weltcup-Finales ausgetragenen Titelkämpfen vor Olympiasiegerin und Weltmeisterin Natalie Geisenberger. Vizeweltmeisterin Tatjana Iwanowa holte Bronze. Tatjana Hüfner landete auf dem fünften Platz, Anke Wischnewski belegte Rang sieben.

cte/dpa

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