Skeleton-WM Dukurs holt fünftes Gold, Jungk auf Podium

Er ist der beste Skeleton-Fahrer der Geschichte: Martins Dukurs hat am Königssee seine dritte Weltmeisterschaft in Folge gewonnen. Für die deutschen Männer gab es erstmals seit fünf Jahren eine Medaille.

Axel Jungk
REUTERS

Axel Jungk


Martins Dukurs ist zum fünften Mal Skeleton-Weltmeister. Der Lette holte sich am Königssee seinen dritten Titel in Folge. Axel Jungk fuhr auf den zweiten Platz und steht damit erstmals auf dem WM-Podium. Für das deutsche Team ist es die erste WM-Medaille bei den Männern seit fünf Jahren. Platz drei ging an den Russen Nikita Tregubow.

Nur 0,37 Sekunden trennten Jungk nach vier Läufen vom alten und neuen Weltmeister Dukurs. Tregubow wies am Ende einen Rückstand von 0,54 Sekunden auf. "Ich wusste, dass es möglich ist, aber erwartet habe ich es nicht", sagte Jungk im ZDF: "Ich war der Schnellste in dem Lauf, supergeil! Ich habe sonst immer Probleme mit den Nerven, aber heute habe ich es geschafft, hier abzuliefern."

Vierter des Wettkampfs wurde der Russe Alexander Tretjakow. Der Olympiasieger gehört zu den vier unter Dopingverdacht stehenden russischen Skeleton-Piloten, die zu Jahresbeginn zunächst gesperrt worden waren.

Auslöser waren die Erkenntnisse des zweiten McLaren-Berichts über staatlich gelenktes Doping und groß angelegte Vertuschung im Rahmen der Winterspiele 2014 in Sotschi. Nur Tage nach Bekanntwerden der Sperre mussten alle Athleten jedoch freigesprochen werden, es fehlten Beweise in Form von positiven Proben.

rae/sid

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