Super-G am Hahnenkamm Svindal siegt, Deutsche fahren hinterher

Aksel Lund Svindal hat das Super-G-Rennen in Kitzbühel gewonnen. Die deutschen Starter Josef Ferstl, Andreas Sander und Thomas Dreßen waren mit ihren Platzierungen unzufrieden.

Aksel Lund Svindal
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Aksel Lund Svindal


Vor zwei Jahren hatte sich der Norweger Aksel Lund Svindal bei einem schweren Sturz auf der Streif in Kitzbühel das Kreuzband und den Meniskus gerissen. Bei seiner Rückkehr an den Unglücksort gewann der Olympiasieger von 2010 den Super-G vor seinem Landsmann Kjetil Jansrud und dem Österreicher Matthias Mayer.

Von den deutschen Speed-Experten fuhr nur Andreas Sander als Achter in die Top Ten. Thomas Dreßen und Josef Ferstl mussten sich mit den Plätzen 15 und 18 begnügen. Das Rennen konnte aufgrund widriger Witterungsbedingungen erst mit Verspätung beginnen und wurde auf verkürzter Strecke ausgetragen. Das Ziel am Oberhausberg war für die Zuschauer nicht einsehbar, sodass sie das Rennen nur über Videoleinwände verfolgen konnten.

Ferstl, der mit Startnummer eins ins Rennen ging, hatte Pech, dass er von "viel Pappschnee" gebremst wurde. Die anderen beiden Deutschen haderten weniger mit den Bedingungen als mit ihrer eigenen Leistung. "Ich habe mir den Steilhang nicht so ganz zugetraut", sagte Sander. Dreßen war mit seiner gesamten Fahrt unzufrieden.

Auch für das Abfahrtsrennen am Samstag (11.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE, TV: ARD) ist Svindal der Top-Favorit. "Der ist ein Ausnahmekönner. Das Gefühl, das der Kerl hat, ist einfach brutal", sagte Dreßen.

mmm/sid



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