Hamburg - Die deutschen Skirennläuferinnen sind im ersten Rennen der alpinen Weltcup-Saison nur auf den hinteren Plätzen gelandet. Maria Höfl-Riesch fiel im Riesenslalom nach Rang sieben im Zwischenklassement mit einem Rückstand von 3,65 Sekunden auf den elften Platz zurück. Damit war sie aber noch beste Starterin des Deutschen Skiverbandes (DSV).
Direkt hinter Höfl-Riesch landete Teamkollegin Susanne Weinbuchner, die bei ihrer Weltcup-Premiere als Zwölfte gleich in die Punkte fuhr. Die Disziplin-Titelverteidigerin Viktoria Rebensburg hatte nach dem ersten Durchgang aussichtsreich auf Platz drei gelegen, fuhr im zweiten Lauf aber an einem Tor vorbei und schied ebenso aus wie die Gesamtweltcupsiegerin der vergangenen Saison, Lindsey Vonn (USA).
"Ich habe zum falschen Zeitpunkt Druck gegeben. Da kann man nichts machen. Sehr schade", sagte Rebensburg im Ziel. "Es ist klar, dass wir nicht ganz zufrieden sind. Das Ergebnis vorne lässt zu wünschen übrig", sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier. "Das kann bei den Bedingungen passieren."
Dichter Nebel hatte für eine Rennverzögerung von 75 Minuten gesorgt. "Es ist sicher kein Grund zum Jubeln heute, aber sicher auch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken", resümierte Höfl-Riesch.
Den Sieg sicherte sich Tina Maze, die ihren zwölften Weltcup-Erfolg feierte. Die Slowenin behielt im Nebel den Durchblick und siegte in 2:31,41 (1:11,95/19:46) Minuten vor den Österreicherinnen Kathrin Zettel (0,42 Sekunden zurück) und Stefanie Köhle (1,71).
bka/sid
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