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Ski alpin: Neureuther droht Saisonstart zu verpassen

Skiprofi Neureuther: Mehrwöchige Trainingspause Zur Großansicht
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Skiprofi Neureuther: Mehrwöchige Trainingspause

Rückschlag für Felix Neureuther: Der deutsche Ski-Star muss aufgrund starker Rückenschmerzen eine mehrwöchige Trainingspause einlegen. Damit ist auch sein Start beim ersten Saisonrennen in Gefahr.

Hamburg - Felix Neureuther droht den Saisonauftakt in die alpine Ski-Weltcup-Saison in Sölden zu verpassen. Der 30-Jährige hat Schmerzen im Lendenwirbelbereich und muss eine mehrwöchige Trainingspause einlegen, wie der Deutsche Skiverband mitteilte. Das Slalom-Rennen in Sölden findet am 26. Oktober statt.

"Natürlich ist es mein Ziel, am Rettenbachferner in die Saison zu starten", sagte Neureuther: "Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ich bis dahin schmerzfrei und fit bin."

Der Rücken habe ihm "bereits in den vergangenen Jahren immer wieder Schwierigkeiten bereitet", sagte Neureuther, "in den letzten Wochen aber konnte ich trotz einer Umstellung des Trainings kaum mehr trainieren. Ich werde deshalb den Rat der Ärzte befolgen, eine Pause einlegen und mich einer intensiven physiotherapeutischen Behandlung unterziehen."

Höhepunkt der kommenden Saison ist die Weltmeisterschaft, die vom 2. bis 15. Februar in Vail und Beaver Creek in den USA stattfindet.

ham/sid/dpa

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1.
worlorn 12.10.2014
Leider jedes Jahr das Gleiche, in der Saisonvorbereitung handelt er sich was ein. Da muss was falsch laufen. Vielleicht überlastet er sich im Training, achtet nicht auf Körpersignale, vernachlässigt Physiotherapie. Eigentl. müsste er ständig kontrolliert und behandelt werden, damit sich die Rückenbeschwerden nicht erst so auswachsen, wie jetzt. Die kommen ja nicht über Nacht, sondern bauen sich auf. Sieht für mich nach Mängeln in der Betreuung aus.
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Slalomweltmeister seit 1991
WM Frauen Männer
2013 Shiffrin (USA) Hirscher (AUT)
2011 Schild (AUT) Grange (FRA)
2009 Riesch (GER) Pranger (AUT)
2007 Záhrobská (CZE) Matt (AUT)
2005 Kostelic (CRO) Raich (AUT)
2003 Kostelic (CRO) Kostelic (CRO)
2001 Pärson (SWE) Matt (AUT)
1999 Steggall (AUS) Palander (FIN)
1997 Compagnoni (ITA) Stiansen (NOR)
1996 Wiberg (SWE) Tomba (ITA)
1993 Buder (AUT) Aamodt (NOR)
1991 Schneider (SUI) Girardelli (LUX)

Ski alpin - Disziplinen
Abfahrt
In der Abfahrt werden die längsten Strecken gefahren - noch dazu mit den höchsten Geschwindigkeiten. Jeder Athlet geht einmal auf die Piste, der schnellste gewinnt.
Super-G
Neben der Abfahrt der zweite Speed-Wettbewerb. Der Name steht für Super Giant Slalom, also Super-Riesenslalom. Der Kurs ist im Vergleich zur Abfahrt deutlich enger gesteckt und somit technisch anspruchsvoller, außerdem sind die Strecken kürzer. Auch im Super-G wird nur ein Lauf absolviert.
Riesenslalom
Im Riesenslalom sind die Tore noch einmal enger gesteckt als im Super-G, aber nicht so eng wie im Slalom. Bei den Rennen der Männer gibt es zwischen 56 und 70 Toren, bei den Frauen sind es 46 bis 58. Die Gesamtzeit aus zwei Durchgängen zählt.
Slalom
Die technisch anspruchsvollste Disziplin, weil der Kurs extrem eng gesteckt ist. Es gibt zwei Durchgänge mit zwei unterschiedlichen Kursen. Derjenige mit der schnellsten Gesamtzeit gewinnt.
Super-Kombination
Die Superkombination verbindet die beiden Extreme Geschwindigkeit und Technik. Die Athleten müssen zunächst eine verkürzte Abfahrt oder einen Super-G absolvieren und danach einen Slalom-Durchgang bewältigen. Die Zeiten werden addiert.

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