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Ski alpin: Müder Neureuther fährt im Slalom hinterher

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AFP

Felix Neureuther

Saisonende "auf dem Zahnfleisch": Felix Neureuther hat sich im letzten Slalomrennen auf den zehnten Platz geschleppt. Beim Sieg von André Myhrer fuhr auch Fritz Dopfer hinterher.

Felix Neureuther hat sich mit einem enttäuschenden zehnten Rang aus dem alpinen Ski-Winter verabschiedet. Der Deutsche hatte im Slalom beim Saisonfinale in St. Moritz vor allem im zweiten Durchgang große Probleme und letztlich 1,12 Sekunden Rückstand auf Tagessieger André Myhrer aus Schweden. Fritz Dopfer erging es auf Platz 18 (+1,85 Sekunden) noch schlechter.

Neureuther hatte als Sechster nach dem ersten Lauf noch auf Tuchfühlung zum Podium gelegen. Neben Myhrer, der seinen sechsten Weltcup-Sieg holte, standen dort auf Platz zwei Gesamt-Weltcupsieger Marcel Hirscher (0,14 Sekunden zurück) sowie Sebastian Foss-Solevaag (Norwegen/0,36).

"Man merkt, dass die Saison vorbei ist, ich komme ziemlich auf dem Zahnfleisch daher", sagte Neureuther im ZDF. Der 31-Jährige rettete Platz drei in der Disziplinwertung. "Damit kann ich angesichts meiner körperlichen Voraussetzungen zufrieden sein", sagte er, "auch wenn ich merke, dass die Konstanz darunter leidet."

krä/sid

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Im Riesenslalom sind die Tore noch einmal enger gesteckt als im Super-G, aber nicht so eng wie im Slalom. Bei den Rennen der Männer gibt es zwischen 56 und 70 Toren, bei den Frauen sind es 46 bis 58. Die Gesamtzeit aus zwei Durchgängen zählt.
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Die technisch anspruchsvollste Disziplin, weil der Kurs extrem eng gesteckt ist. Es gibt zwei Durchgänge mit zwei unterschiedlichen Kursen. Derjenige mit der schnellsten Gesamtzeit gewinnt.
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Die Superkombination verbindet die beiden Extreme Geschwindigkeit und Technik. Die Athleten müssen zunächst eine verkürzte Abfahrt oder einen Super-G absolvieren und danach einen Slalom-Durchgang bewältigen. Die Zeiten werden addiert.

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