Slalom-Weltcup Kristoffersen siegt, Neureuther ausgeschieden

Aus vor mehr als 50.000 Zuschauern: Felix Neureuther ist beim Nachtslalom in Schladming wie im Vorjahr nicht ins Ziel gekommen. Der Sieg ging an Slalom-Superstar Henrik Kristoffersen. Jetzt wartet die WM.

Marcel Hirscher und mehr als 50.000 Zuschauer
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Marcel Hirscher und mehr als 50.000 Zuschauer


Henrik Kristoffersen hat den traditionellen Flutlicht-Slalom in Schladming gewonnen. Es war der fünfte Saisonsieg des Norwegers. Zweiter wurde der Weltcupführende Marcel Hirscher. Deutschlands bester Skifahrer Felix Neureuther schied im zweiten Durchgang nach einem Fahrfehler aus. Es war der letzte Slalom vor den Weltmeisterschaften in Sankt Moritz, die am 6. Februar beginnen.

Dritter wurde der Russe Aleksandr Khoroshilov. Damit sah der Zieleinlauf exakt so aus wie im Vorjahr. Neureuther war in diesem Winter schon in Val d'Isère und Madonna di Campiglio ausgeschieden. Sorgen um seine WM-Form machte sich der DSV-Fahrer dennoch nicht: "Das sagt gar nichts aus. Das Gefühl ist trotzdem ein gutes."

Vor einem Jahr war Neureuther auf dem WM-Hang von 2013 noch ein starker erster Durchgang samt deutlicher Laufbestzeit gelungen, ehe er im zweiten Lauf ausschied. Dieses Mal ging schon der Auftakt daneben: Weil sich Neureuther bei der Auswahl der Skier vergriff, fuhr er Kristoffersen und Hirscher deutlich hinterher. "Ich konnte keinen runden Schwung fahren. Es hat bei jedem Tor zu Schlagen angefangen. Ich habe kontinuierlich bei jedem Tor Geschwindigkeit verloren, da hast du keine Chance", sagte er.

Bester deutscher Vertreter war Stefan Luitz auf Platz 14. Nach dem dritten guten Slalom in Serie darf sich der Allgäuer nun berechtigte Hoffnungen machen, neben seiner Spezialdisziplin Riesenslalom bei der WM auch im Torlauf antreten zu dürfen. "Ich bin echt froh, dass ich drei Rennen hintereinander punkten kann", sagte Luitz.

rae/dpa/sid



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