Ski alpin in Zagreb Deutsche Skifahrer mit schlechtestem Resultat seit sechs Jahren

Das beste Ergebnis war Platz 27: Die deutschen Athleten haben beim Weltcup-Slalom ein Debakel erlebt. Marcel Hirscher feierte dagegen seinen 50. Sieg.

Deutscher Skifahrer Fritz Dopfer
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Deutscher Skifahrer Fritz Dopfer


Die deutschen Skirennfahrer haben beim Weltcup-Slalom von Zagreb ein Fiasko erlebt und das schlechteste Ergebnis seit fast sechs Jahren eingefahren. Beim 50. Sieg von Marcel Hirscher landete Linus Straßer als einziger DSV-Athlet in den Punkten auf Platz 27. Fritz Dopfer und David Ketterer schieden im Finale aus. Schlechter war das deutsche Team letztmals im Januar 2012 in Schladming, als niemand in die Punkte fuhr.

Marcel Hirscher
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Hirscher setzte sich vor seinem Teamkollegen Michael Matt (+0,05 Sekunden Rückstand) und Henrik Kristoffersen aus Norwegen (+0,11) durch und holte in der ewigen Sieger-Bestenliste Alberto Tomba auf Rang drei ein. Im Herren-Klassement sind nur noch Ingemar Stenmark (86 Weltcupsiege) und Hermann Maier (54) vor Hirscher.

Die Blamage für die Mannschaft des Deutschen Skiverbands, die vor allem den verletzten Routinier Felix Neureuther vermisst, machten Dopfer und Ketterer perfekt, die im Finale unnötig ausschieden.

"Wir sind überhaupt nicht zurecht gekommen und schlecht Ski gefahren", sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier, der auch in Zukunft schlechte Ergebnisse erwartet: "An das wird man sich gewöhnen können, dass wir ohne unsere Top-Leute von der absoluten Weltspitze weit weg sind." Neben Neureuther muss der DSV im Olympia-Winter auch auf Riesenslalom-Ass Stefan Luitz (Kreuzbandriss) verzichten.

jan/dpa

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