Ski alpin Mayer gewinnt erstmals Gold im Super-G

Vor vier Jahren gewann er Gold in der Abfahrt, nun ist Matthias Mayer Olympiasieger im Super-G. Der Österreicher gewann vor Beat Feuz. Andreas Sander fuhr in die Top Ten.

Matthias Mayer
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Matthias Mayer


Matthias Mayer hat den Super-G bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang gewonnen. Der Österreicher setzte sich vier Jahre nach seiner Goldmedaille in der Abfahrt mit einem Vorsprung von 0,13 Sekunden vor dem Schweizer Beat Feuz durch. Kjetil Jansrud aus Norwegen, der vor vier Jahren in Sotschi noch Gold im Super-G geholt hatte, wurde Dritter (0,18 Sekunden).

Für Österreich war es die zweite Goldmedaille im Ski alpin. Drei Tage zuvor hatte schon Marcel Hirscher in der Kombination triumphiert. Mayer zog durch seinen zweiten Erfolg bei Olympischen Winterspielen nach Goldmedaillen mit den Ski-alpin-Legenden Hermann Maier und Benjamin Raich gleich.

Andreas Sander landete mit 0,77 Sekunden Rückstand als bester Deutscher auf Rang acht. Thomas Dreßen (12./+1,07) und Josef Ferstl (27./+2,37) verpassten die Top Ten.

Mayer, der im Kombinations-Slalom noch spektakulär gestürzt war, ist es damit auch gelungen, die norwegische Dominanz im Super-G zu durchbrechen. Bei den vier vorherigen Winterspielen war der Sieg im Super-G immer an einen Norweger gegangen. 2014 hatte Jansrud gewonnen, 2010 Aksel Lund Svindal sowie 2006 und 2002 Kjetil André Aamodt.

Wir haben die Disziplin, in der Marcel Hirscher Gold gewonnen hat, korrigiert.

bam



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