Ski alpin Neunter Sieg in Adelboden - Hirscher schreibt Alpin-Geschichte  

Adelboden und Marcel Hirscher - das passt einfach. Noch nie hat ein Athlet in der Weltcupgeschichte einen Hang derart dominiert. Felix Neureuther hingegen kritisierte seine eigene Leistung scharf.

Marcel Hirscher
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Marcel Hirscher


Mit seinem Sieg beim Slalom in Adelboden hat Marcel Hirscher gleich zwei Rekorde aufgestellt: Es war nicht nur sein neunter Weltcupsieg, sondern auch sein 16. Podest-Platz im schweizerischen Weltcup-Ort. Beides ist noch keinem Skirennläufer vor dem Österreicher gelungen.

Hirscher profitierte bei seinem 67. Weltcup-Sieg vom Ausfall des nach dem ersten Durchgang führenden Marco Schwarz. Auf Platz zwei landete der Franzose Clement Noel (+ 0,50 Sekunden), Dritter wurde der Norweger Henrik Kristofferson (+ 0,71 Sekunden). Erst am Vortag hatte Hirscher mit dem Erfolg im Riesenslalom seinen achten Sieg auf dem Chuenisbärgli geholt.

Stehle hofft, Neureuther schimpft

Im deutschen Lager gab es Grund zur Freude: Dominik Stehle erfüllte als Elfter mit seinem besten Saisonergebnis die halbe WM-Norm. Felix Neureuther kam hingegen nur auf Platz 15. "Ich habe ein bisschen Schadensbegrenzung betrieben", sagte der 34-Jährige, nachdem er im zweiten Durchgang immerhin zwölf Plätze gutgemacht hatte, "aber alles in allem kann ich nicht zufrieden sein. Es liegt noch viel Arbeit vor mir".

Mit verhaltenen Auftritten wie im ersten Lauf "gewinnst du keinen Blumentopf", sagte Neureuther: "Ich habe andere Ansprüche, da kommt gerade alles zusammen: Kopf, Körper, Material. Ich muss kämpfen, kämpfen und kämpfen, dann kommen auch die Ergebnisse wieder."

mfu/sid



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