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Ski alpin: Shiffrin deklassiert die Slalom-Konkurrenz

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DPA

Mikaela Shiffrin

Mehr als zwei Sekunden schneller als die erste Verfolgerin: Mikaela Shiffrin bleibt im Slalom die überragende Skirennläuferin. Im Riesenslalom der Herren fuhren Felix Neureuther und Fritz Dopfer hinterher.

Mikaela Shiffrin hat beim Finale der alpinen Weltcup-Saison in St. Moritz ihren fünften Saisonsieg gefeiert. Die Olympiasiegerin und Weltmeisterin verwies im Slalom nach zwei Läufen die Tschechin Veronika Zuzulova (2,03 Sekunden Rückstand) sowie Frida Hansdotter aus Schweden (2,31) auf die Plätze zwei und drei.

Wegen einer zweimonatigen Verletzungspause hatte Shiffrin schon vor dem Finale keine Chance mehr auf den Gewinn des Slalom-Weltcups. Die US-Amerikanerin hat saisonübergreifend acht Slaloms in Serie gewonnen. Die kleine Kristallkugel hatte sich aber vorzeitig Hansdotter gesichert.

Lena Dürr verpasste als Zwölfte zwar eine Top-Ten-Platzierung, feierte aber ihr bestes Saisonergebnis. Christina Geiger belegte Rang 15. Elisabeth Willibald, die sich als Junioren-Weltmeisterin für den letzten Slalom der Saison qualifiziert hatte, schied im ersten Lauf aus. Am morgigen Sonntag endet die Saison mit einem Riesenslalom (9.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

Im Riesenslalom der Herren haben Felix Neureuther und Fritz Dopfer, ebenfalls in St. Moritz, enttäuscht. Neureuther belegte nur den 18. Platz und lag 2,52 Sekunden hinter Sieger Thomas Fanara aus Frankreich. Dopfer war als 17. nur unwesentlich besser.

Fanara führte bei seinem ersten Weltcup-Erfolg einen französischen Dreifachsieg an, den Alexis Pinturault und Mathieu Faivre komplettierten. Der Österreicher Marcel Hirscher, der bereits als Sieger im Gesamt- und Riesenslalom-Weltcup feststand, wurde Fünfter (+0,92). Neureuther und Dopfer starten am Sonntag in ihrer Spezialdisziplin Slalom auch im letzten Rennen der Saison (8.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE)

krä/sid

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1. wunderbar anzuschauen
vereinsmeier 19.03.2016
wie die wie auf Schienen fährt. Scheint wohl wirklich ein Jahrhundert-Talent im Slalom zu sein.
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2007/08 Vonn (USA) Miller (USA)
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Riesenslalom
Im Riesenslalom sind die Tore noch einmal enger gesteckt als im Super-G, aber nicht so eng wie im Slalom. Bei den Rennen der Männer gibt es zwischen 56 und 70 Toren, bei den Frauen sind es 46 bis 58. Die Gesamtzeit aus zwei Durchgängen zählt.
Slalom
Die technisch anspruchsvollste Disziplin, weil der Kurs extrem eng gesteckt ist. Es gibt zwei Durchgänge mit zwei unterschiedlichen Kursen. Derjenige mit der schnellsten Gesamtzeit gewinnt.
Super-Kombination
Die Superkombination verbindet die beiden Extreme Geschwindigkeit und Technik. Die Athleten müssen zunächst eine verkürzte Abfahrt oder einen Super-G absolvieren und danach einen Slalom-Durchgang bewältigen. Die Zeiten werden addiert.

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