Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Ski Alpin: Schwerer Sturz von Sejersted bei Vonn-Sieg

Sturz von Sejersted: Erster Durchgang musste unterbrochen werden Zur Großansicht
REUTERS

Sturz von Sejersted: Erster Durchgang musste unterbrochen werden

Beim Ski-Alpin-Weltcup in Zauchensee hat es einen schweren Unfall gegeben: Die Norwegerin Lotte Smiseth Sejersted stürzte im ersten Durchgang der Abfahrt und fiel in den Fangzaun. Das Rennen gewann Lindsey Vonn.

Lindsey Vonn hat die Sprintabfahrt in Altenmarkt-Zauchensee gewonnen und den nächsten Rekord eingestellt. Durch ihren 36. Weltcup-Sieg in dieser Disziplin liegt die 31-Jährige aus den USA nun gemeinsam mit Annemarie Moser-Pröll auf Rang eins der ewigen Bestenliste. Insgesamt holte Vonn in Österreich den 72. Weltcup-Sieg ihrer Karriere und baute diese Bestmarke weiter aus.

Rang zwei ging mit einer Sekunde Rückstand an Larisa Yurkiw aus Kanada, Dritte wurde Cornelia Hütter aus Österreich. Beste Deutsche wurde Viktoria Rebensburg auf Platz sechs.

Ein schwerer Sturz hatte das Weltcup-Rennen zuvor überschattet. Lotte Smiseth Sejersted rutschte in einer Kurve von ihren Skiern und fiel in den Fangzaun. Dabei hatte sich die Norwegerin offenbar am Knie verletzt und musste von einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Über die Schwere der Verletzung ist noch nichts bekannt. Erst nach zehnminütiger Unterbrechung konnte die Damenabfahrt fortgesetzt werden.

jan/dpa

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 3 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Der Mensch
dbrown 09.01.2016
ist ja auch nicht für solche Strecken gebaut. Aber für nur geradeaus fahren kommt heute ja keiner mehr. Und jeder weiß oben schon, was ihn erwartet.
2. Sturzräume wie bei der Formel I erforderlich
zoon.politicon 09.01.2016
Da wurde die Abfahrerin Frau Seyersted bei ca.100 km/h aus der (S-)Kurve getragen und vom Fangzaun direkt neben der Strecke - wie der TV-Reporter anmerkte - "innerhalb von 4 Metern auf 0 km/h gebremst". Es wäre weniger passiert, wenn die Bemsstrecke länger wesen wäre. Die verantwortlichen Streckenherrichter könnten sich ander Formel I orientieren, wo die Sturzräume großzügiger bemessen sind.
3. @zoon.politicon
Peter Eckes 29.01.2016
Nur hat sie sich bei dem Aufschlag im Fangzaun leider nichts getan. Das Kreuzband war schon vorher hinüber. Ihre Theorie ist also kompletter Schwachsinn. Und die Tatsache das man in der Formel 1 kilometerlange Auslaufzonen hat ist einer der Gründe warum die Rennen auf diesen Strecken (nicht nur die Formel-1-Rennen) keiner mehr sehen will. Weil hier selbst ein 900-PS-Rennwagen bei 350 km/h wie ein Fiat Panda aussieht. Die traditionellen Rennstrecken, die noch nicht von Herrmann Tilke kaputt gemacht wurden, haben ihr Publikum.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: