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Wegen Knieverletzung: Saison-Aus für Abfahrtsweltmeister Küng

Weltmeister Küng: "Ein herber Rückschlag" Zur Großansicht
REUTERS

Weltmeister Küng: "Ein herber Rückschlag"

Keine Chance auf eine Titelverteidigung: Anhaltende Knieprobleme haben Abfahrtsweltmeister Patrick Küng aus der Schweiz dazu gezwungen, die Weltcup-Saison zu beenden.

Der angeschlagene Abfahrtsweltmeister Patrick Küng muss die alpine Weltcup-Saison vorzeitig beenden. Der 31 Jahre alte Schweizer laboriert an einer Verletzung der Patellasehne im linken Knie, die keine volle Belastung zulässt.

Küng hatte sich die Blessur im vergangenen Juli beim Konditionstraining zugezogen. Laut einer Mitteilung von Swiss Ski entschied er sich nun auf ärztlichen Rat hin zu einer Pause, um die Verletzung auszukurieren.

"Die Rennsaison frühzeitig abbrechen zu müssen, ist für mich ein herber Rückschlag", sagte Küng, "aber es ist mir ein großes Anliegen, in der kommenden Saison bei der Heim-WM in St. Moritz voll angreifen zu können. Dafür bin ich auf ein gesundes Knie und volle Leistungsfähigkeit angewiesen." Küng, der bisher zwei Weltcup-Rennen gewann, feierte 2015 seinen größten Erfolg, als er in Beaver Creek (USA)überraschend zu Gold in der Königsdisziplin fuhr.

mon/sid

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insgesamt 3 Beiträge
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1. Keine WM dieses Jahr
deakon78 08.01.2016
Es findet dieses Jahr keine WM statt, da hätte er seinen Sieg auch nicht verteidigen können. Das hat er ja in der Mitteilung gesagt, dass er zur WM fit sein will, deshalb macht er die Pause jetzt. Da hat der Redakteur nicht gut zugehört.
2. Verletzungsorgien mehren sich
palart 08.01.2016
Irgendwie haben die Verletzungsorgien im Spitzensport ein Ausmass angenommen, das jeder Beschreibung spottet. Sollte doch der Sport als Vorbild für Gesundheit und Fitness sein, so schlittert dieser Bereich immer mehr in ein Lazarett mit Langzeitfolgen, ganz abgesehen von Doping und übersteigertem Ehrgeiz. Und wer bezahlt eigentlich die langwierigen, oberteuren Therapien bei Fussball, Hockey und Co? Die Bilanz muss erschütternd sein, wenn man mal genau hinschaut.
3. @palart
Peter Eckes 29.01.2016
Wer hat denn bitte schön behauptet das Leistungssport der Gesundheit dient? Das war noch nie so, ist heute nicht so und wird auch in Zukunft nie so sein.
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Abfahrts-Weltmeister seit 1991
WM Frauen Männer
2015 Maze (SLO) Küng (SUI)
2013 Rolland (FRA) Svindal (NOR)
2011 Görgl (AUT) Guay (CAN)
2009 Vonn (USA) Kucera (CAN)
2007 Pärson (SWE) Svindal (NOR)
2005 Kostelic (CRO) Miller (USA)
2003 Turgeon (CAN) Walchhofer (AUT)
2001 Dorfmeister (AUT) Trinkl (AUT)
1999 Götschl (AUT) Maier (AUT)
1997 Lindh (USA) Kernen (SUI)
1996 Street (USA) Ortlieb (AUT)
1993 Pace (CAN) Lehmann (SUI)
1991 Kronberger (AUT) Heinzer (SUI)

Ski alpin - Disziplinen
Abfahrt
In der Abfahrt werden die längsten Strecken gefahren - noch dazu mit den höchsten Geschwindigkeiten. Jeder Athlet geht einmal auf die Piste, der schnellste gewinnt.
Super-G
Neben der Abfahrt der zweite Speed-Wettbewerb. Der Name steht für Super Giant Slalom, also Super-Riesenslalom. Der Kurs ist im Vergleich zur Abfahrt deutlich enger gesteckt und somit technisch anspruchsvoller, außerdem sind die Strecken kürzer. Auch im Super-G wird nur ein Lauf absolviert.
Riesenslalom
Im Riesenslalom sind die Tore noch einmal enger gesteckt als im Super-G, aber nicht so eng wie im Slalom. Bei den Rennen der Männer gibt es zwischen 56 und 70 Toren, bei den Frauen sind es 46 bis 58. Die Gesamtzeit aus zwei Durchgängen zählt.
Slalom
Die technisch anspruchsvollste Disziplin, weil der Kurs extrem eng gesteckt ist. Es gibt zwei Durchgänge mit zwei unterschiedlichen Kursen. Derjenige mit der schnellsten Gesamtzeit gewinnt.
Super-Kombination
Die Superkombination verbindet die beiden Extreme Geschwindigkeit und Technik. Die Athleten müssen zunächst eine verkürzte Abfahrt oder einen Super-G absolvieren und danach einen Slalom-Durchgang bewältigen. Die Zeiten werden addiert.

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