Skifahrerin Rebensburg Drei Hundertstel fehlen zum ersten Abfahrtssieg

Viktoria Rebensburg hat schon viele knappe Entscheidungen in ihrer Karriere erlebt. Beim Weltcupfinale in Andorra lag sie in der Abfahrt lange vorne - und wurde doch noch von einer Österreicherin geschlagen.

Viktoria Rebensburg
GUILLAUME HORCAJUELO/EPA-EFE/REX

Viktoria Rebensburg


Riesenslalom-Spezialistin Viktoria Rebensburg hat sich in den vergangenen Jahren in den Speed-Disziplinen stetig verbessert. Zu einem Sieg in der Abfahrt hat es trotzdem noch nicht gereicht - so nah dran wie beim Weltcupfinale in Soldeu (Andorra) war Rebensburg aber noch nicht. Die 29-Jährige lag im Ziel drei Hunderstelsekunden hinter Siegerin Mirjam Puchner aus Österreich, die erst ihren zweiten Weltcuperfolg überhaupt feiern konnte.

21 Fahrerinnen hatten sich für die letzte Abfahrt der Saison qualifiziert. Zunächst lag lange die spätere Dritte Corinne Suter aus der Schweiz vorne, doch gegen Mitte des Rennens kam die Sonne hervor und die Bedingungen auf der Strecke wurden immer besser. Davon profitierte auch Rebensburg, die mit der Startnummer zwölf in Führung ging und kurz vor ihrem ersten Sieg in der Abfahrt stand. Doch dann kam Puchner (Startnummer 18) und ließ Rebensburg knapp hinter sich.

Für Rebensburg war es allein in dieser Weltcup-Saison der vierte zweite Platz, zudem gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Åre Silber im Riesenslalom. Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang hatte sie als Vierte im Riesenslalom wie auch als WM-Vierte im Super-G von Åre knapp die Medaillenplätze verpasst..

Kira Weidle als Neunte und Michaela Wenig auf Rang zwölf rundeten in Soldeu ein gutes deutsches Ergebnis ab. Die kleine Kristallkugel als Disziplinsiegerin in der Abfahrt gewann Nicole Schmidhofer aus Österreich.

krä/dpa



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