Ski alpin Rebensburg Dritte bei Vonn-Comeback

Ski-Superstar Lindsey Vonn hat beim Weltcup-Riesenslalom in Aspen ihr Comeback gefeiert. Beim Sieg von Tina Maze kam die Amerikanerin aber nicht unter die Top 20. Viktoria Rebensburg wurde Dritte, Maria Höfl-Riesch schied nach einem Sturz schon im ersten Durchgang aus.

Skirennfahrerin Vonn: Platz 21 beim Comeback
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Skirennfahrerin Vonn: Platz 21 beim Comeback


Hamburg - Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg hat beim Riesenslalom in Aspen den 14. Podestplatz ihrer Weltcup-Karriere erreicht. Beim Sieg der Slowenin Tina Maze hatte die 23-Jährige im US-Bundesstaat Colorado im Ziel 1,54 Sekunden Rückstand und wurde Dritte. Auf Rang zwei kam Kathrin Zettel aus Österreich.

Maria Höfl-Riesch schied an ihrem 28. Geburtstag dagegen nach einem Sturz bereits im ersten Lauf aus. Nach einem Rutscher und der Kollision mit einem Tor hielt sich die Doppel-Olympiasiegerin den linken Oberarm. "Ich wollte mich mit dem linken Arm schützen, denn sonst wäre mir die Stange ins Gesicht geschlagen. Es ist schon schmerzhaft", sagte Höfl-Riesch zu ihrem Sturz. Ein Start beim Slalom am Sonntag (18 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) ist nach ihren Angaben aber nicht in Gefahr.

Olympiasiegerin Lindsey Vonn feierte in Aspen rund eineinhalb Wochen nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus ihr Comeback. Die 28-jährige Amerikanerin fuhr bei ihrem Heim-Weltcup auf den 21. Rang. "Ich musste alles geben", sagte Vonn nach dem ersten Durchgang, den die Amerikanerin als Zehnte beendet hatte. Sie habe aufgrund ihrer Erkrankung "ziemlich viel Kraft gelassen", insgesamt gehe es ihr aber gut, so Vonn.

Stechert verpasst Podium nur knapp

Bei den Männer sorgte Tobias Stechert für eine positive Überraschung. Der 27-Jährige fuhr bei der ersten Weltcup-Abfahrt der Saison in Lake Louise auf Rang fünf. Durch seine beste Weltcup-Platzierung qualifizierte sich der Deutsche für die WM im Februar im österreichischen Schladming.

Stechert, mit der hohen Startnummer 32 unterwegs, hatte im Ziel 0,85 Sekunden Rückstand auf den Sieger Aksel Lund Svindal aus Norwegen, der seinen 17. Sieg feierte. Die Österreicher Max Franz (+0,64 Sekunden) und Klaus Kröll (+0,66) belegten die Plätze zwei und drei.

"Für mich ist das brutal, schon Wahnsinn", sagte Stechert. Er habe "von oben weg gleich ein gutes Gefühl gehabt, aber das hatte ich auch schon im zweiten Training - und war hundslangsam. Deshalb habe ich mich erst gar nicht zu freuen getraut, bis ich die Zeit gesehen habe." Stecherts bisher beste Platzierung im Weltcup war Platz 14 beim Super-G in Gröden im vergangenen Dezember. In der Königsdisziplin war er zuvor nur sechs Mal in den Punkten, sein bestes Resultat hatte er als 18. in Chamonix im Februar.

Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Sturz von Mattia Casse. Der Italiener schlug in einen Fangzaun ein und musste mit dem Helikopter ausgeflogen werden.

mib/sid

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