Unfall in Sotschi Skicrosserin Komissarowa bleibt teilweise gelähmt

Traurige Nachricht für Maria Komissarowa: Die russische Skicrosserin wird nach ihrem Sturz bei den Olympischen Winterspielen gelähmt bleiben. Das teilte der russische Freestyle-Verband mit.

Skicrosserin Komissarowa: Wirbelsäule wird sich nicht erholen
REUTERS

Skicrosserin Komissarowa: Wirbelsäule wird sich nicht erholen


Hamburg - Die bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi verunglückte Skicrosserin Maria Komissarowa wird von der Taille abwärts gelähmt bleiben. Das erklärte der russische Freestyle-Verband FFR mit Berufung auf die Ärzte der behandelnden Klinik in München. "Aufgrund der Schwere der Verletzung wird sich die Wirbelsäule nicht wieder erholen", hieß es in einem Statement.

Komissarowa hatte bereits in der Vorwoche via Instagram mitgeteilt, gelähmt zu sein. Da hatte die 23-Jährige aber noch Hoffnung auf eine Genesung: "Ich bin stark und ich weiß, dass ich eines Tages wieder auf meinen Füßen stehen werde", so Komissarowa am vergangenen Mittwoch. Künftig wird das nur noch mit Gehhilfen möglich sein.

Bei einem Trainingssturz während der Winterspiele hatte sie einen Bruch des zwölften Brustwirbels erlitten. Die Russin war unmittelbar danach in einer Klinik in Krasnaja Poljana notoperiert und später in eine Spezialklinkik nach München geflogen worden, wo sie mehrfach operiert wurde.

Skicross gehört zu den gefährlichsten olympischen Sportarten. Vier Fahrer absolvieren gleichzeitig eine mit Hindernissen bestückte Abfahrt, Zusammenstöße, mitunter während der teils waghalsigen Sprünge, sind keine Seltenheit.

mon/sid

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lehm.44 05.03.2014
1. Man sollte
nachdenken, diesen "SPORT" aus dem Olympischen Programm zu streichen.
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