Nach Sturz bei Weltcup-Abfahrt Mayer aus Klinik entlassen

Skifahrer Matthias Mayer hatte sich bei seinem Sturz während der Abfahrt trotz Airbags Brustwirbel gebrochen. Nun wurde der Österreicher aus der Klinik entlassen. Spätestens im kommenden Sommer will er wieder auf Skiern stehen.

Skifahrer Mayer: Unfall bei der Abfahrt in Gröden
REUTERS

Skifahrer Mayer: Unfall bei der Abfahrt in Gröden


Olympiasieger Matthias Mayer ist nach seinem schweren Sturz bei der Weltcup-Abfahrt von Gröden aus der Klinik entlassen worden. Dem 25-Jährigen geht es nach eigenen Angaben "den Umständen entsprechend gut". Seine Ärzte zeigten sich hinsichtlich seiner Genesung zuversichtlich. "Ich gehe davon aus, dass diese Brüche völlig abheilen und eine Vollbelastung der Wirbelsäule wieder möglich ist", sagte einer der behandelnden Ärzte auf einer Pressekonferenz in Innsbruck.

Mayer hatte am 19. Dezember auf der Piste die Kontrolle verloren und war nach einer Drehung auf die Piste gestürzt. Dabei öffnete sich zum ersten Mal in einem Rennen das neue Airbag-System, das die Oberkörper der Sportler schützen soll.

Der Österreicher brach sich zwei Brustwirbel. Kein System könne einen bei so einem Sturz schützen, räumte Mayer ein, der im Sommer nach der Entfernung der Schrauben wieder auf die Ski zurückkehren will. "Wenn die anderen das Saisonende habe, werde ich das Ende haben mit dem Metall, das ich im Kreuz habe", sagte er.

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Alpiner Ski-Weltcup: Matthias Mayer löst Airbag aus

luk/dpa



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