Skiflug-WM Gold für Prevc, Freund nur Sechster

Bei der Skiflug-WM am Kulm hat sich Peter Prevc den Titel gesichert. Der Slowene verbesserte im dritten Durchgang seinen Schanzenrekord. Für Severin Freund lief es besser als am Vortag, für eine Medaille reichte es aber nicht.

Skispringer Prevc: Nach der Tournee auch der WM-Titel
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Skispringer Prevc: Nach der Tournee auch der WM-Titel


Peter Prevc ist neuer Skiflug-Weltmeister. Der 23-Jährige gewann zehn Tage nach seinem Triumph bei der Vierschanzentournee vor Kenneth Gangnes aus Norwegen und dem Österreicher Stefan Kraft den zweiten großen Titel seiner Karriere. Im dritten Durchgang hatte der Slowene mit 244 Metern die Führung übernommen und dabei seinen Schanzenrekord vom Vortag erneut überboten. Wegen schwieriger Windverhältnisse musste der Wettbewerb nach drei der geplanten vier Durchgänge abgebrochen werden.

Titelverteidiger Severin Freund verbesserte sich am zweiten WM-Tag in Österreich um einen Rang auf Platz sechs, verpasste die erhoffte Medaille aber klar. Er hatte einen schwachen Start in den Wettbewerb erwischt und bereits vor dem dritten Durchgang kaum noch Chancen auf eine Top-Platzierung gehabt.

"Das war heute ein Schritt vorwärts. Severin hat ein Gefühl dafür bekommen, wie es gehen kann. Aber nach vorne war der Rückstand einfach zu groß", sagte Bundestrainer Werner Schuster im ZDF.

Zweitbester DSV-Springer wurde Richard Freitag als Achter. Team-Olympiasieger Andreas Wellinger belegte nach einem Sturz in der Probe Rang 14. WM-Debütant Stephan Leyhe und Andreas Wank folgten auf den Plätzen 19 und 28. Am Sonntag (14.15 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: ZDF) findet das abschließende Teamspringen statt.

mrr/sid



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valtrantor 17.01.2016
1. keine Einzelergebnisse.....
... sondern einfach nur aus einer anderen Pressemitteilung abgeschrieben. Welche Weiten Freund, Prevc und Co. geflogen sind muss sich der interessierte Leser selbst heraussuchen . Auch, dass der vor dem dritten Durchgang glänzend dastehende Ganges beim dritten Sprung eine Luke weniger hatte als Prevc, oder dass Noriaki Kasai immer noch ganz vorne mitspringt erfährt man leider nur an anderer Stelle als bei SPON. Wenn das jetzt nur bei den Sportbeiträgen passieren würde, wäre das ja noch ok, aber der Trend zieht sich durch sämtliche Sparten. Schade, eine ehemalige Institution geht immer weiter den Bach herunter.
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