Skispringen: Freitag triumphiert in Oberstdorf

Die WM kann kommen! Skispringer Richard Freitag hat in Oberstdorf den zweiten Weltcup seiner Karriere gewonnen. Im letzten Wettkampf vor den Titelkämpfen in Val di Fiemme siegte der 21-Jährige mit hauchdünnem Vorsprung.

Skispringer Freitag: Weltcupsieg in Oberstdorf Zur Großansicht
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Skispringer Freitag: Weltcupsieg in Oberstdorf

Hamburg - Skispringer Richard Freitag hat sich mit einem Achtungserfolg rechtzeitig vor der Weltmeisterschaft in Val di Fiemme zurückgemeldet. Der 21-Jährige gewann den letzten Weltcup vor den am 20. Februar beginnenden Titelkämpfen.

Auf der Flugschanze in Oberstdorf siegte er nach Sprüngen auf 209,0 und 206,5 Meter mit 409,8 Punkten knapp vor Andreas Stjernen (Norwegen/409,5) und Vierschanzentournee-Gewinner Gregor Schlierenzauer (Österreich/409,0). Ganz oben auf dem Treppchen hatte Freitag bislang nur im Dezember 2011 in Harrachov gestanden.

"Das fühlt sich richtig gut an. Ich habe mein Bestes versucht, am Ende hat es gereicht. Ich sehe, dass der Weg der richtige ist. Das Fliegen ging heute einfach gut", sagte Freitag, der mit dem Sieg auch aus dem Schatten seines Vaters sprang: Holger Freitag hatte 1983 ebenfalls im tschechischen Harrachov seinen ersten Weltcup gewonnen - anders als bei Sohn Richard blieb es der einzige seiner Karriere. "Das freut mich riesig für ihn und für die ganze Mannschaft", sagte Werner Schuster.

Auch Freund und Neumeyer in den Top Ten

Der Bundestrainer hatte vor dem letzten Sprung den Anlauf freiwillig verkürzt. "Der Trainer hat diese Entscheidung getroffen. Als Athlet kann man da nur mitgehen. Ich habe versucht, mein Bestes zu geben, und es hat gereicht", sagte Freitag. "Er springt am höchsten ab, deshalb habe ich mich für die Anlaufverkürzung entschieden. Ich denke, wir haben alles richtig gemacht", so Schuster.

In die Top 10 schafften es auch Severin Freund (395,1) und Michael Neumayer (392,5) auf den Plätzen neun und zehn. Weltcup-Punkte sammelten zudem Karl Geiger (372,5) und Andreas Wank (367,2), die auf den Rängen 20 und 23 landeten.

Nach dem ersten Durchgang ausgeschieden waren dagegen Andreas Wellinger und Maximilian Mechler. Der erst 17 Jahre Wellinger musste sich mit Rang 35 begnügen und sucht weiter seine WM-Form, der nicht für die Titelkämpfe qualifizierte Mechler landete auf dem 38. Platz.

leh/sid/dpa

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