Skispringerin Seyfarth Vorher nie auf dem Podest - jetzt gleich gewonnen

Bei der Qualifikation am Donnerstag wäre sie beinahe ausgeschieden. Als es zählte, war Juliane Seyfarth dann voll da: In Lillehammer feierte die Skispringerin den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere.

Juliane Seyfarth
GEIR OLSEN/EPA-EFE/REX

Juliane Seyfarth


Skispringerin Juliane Seyfarth hat zum Saisonauftakt mit ihrem ersten Weltcupsieg für eine große Überraschung gesorgt. Die 28-Jährige gewann im norwegischen Lillehammer, nachdem sie zuvor noch nie auf dem Podest gestanden hatte.

Mit Weiten von 98,5 und 97 Metern und 258,8 Punkten distanzierte sie die Olympiasiegerin Maren Lundby aus Norwegen um 12,6 Punkte. Lundby schaffte mit 99,5 Metern im zweiten Durchgang die größte Tagesweite. Dritte wurde Weltcup-Rekordsiegerin Sara Takanashi aus Japan (240,2 Punkte). Für ein gutes deutsches Mannschaftsergebnis sorgten Katharina Althaus, Carina Vogt und Ramona Straub auf den Plätzen vier bis sechs.

"Für Juliane war es ein Meilenstein in ihrer Karriere. Sie war oft nah dran am Podium, jetzt hat sie gleich gewonnen. Das wird Kräfte bei ihr freisetzen", sagte Bundestrainer Andreas Bauer.

Bei schwierigen wechselnden Windbedingungen machte Seyfarth alles richtig. Und das, nachdem sie in der Qualifikation am Donnerstag mit 66 Metern fast ausgeschieden war. "Ich bin so glücklich, dass es endlich geklappt hat. Ich habe in der jüngeren Vergangenheit noch viel an technischen Dingen gearbeitet. Das hat mir einen positiven Drive gegeben", sagte Seyfarth, die bislang den Gewinn der Juniorenweltmeisterschaft 2006 als größten Erfolg in ihrer Vita stehen hatte.

mon/dpa



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murun 30.11.2018
1. Glückwunsch
Seyfahrt springt seit Jahren konstant sehr gut, nun ist es ihr endlich gelungen, in die Phalanx der üblichen Verdächtigen (oder besser genderkonform Verdächtiginnen?) einzudringen. Ich freue mich sehr.
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