Skifliegen Müllers Zustand ist nach Sturz stabil

Lukas Müller ist bei Bewusstsein, sein Zustand stabil: Die Operation des österreichischen Skispringers ist gut verlaufen. Nach einem schweren Sturz hatte er sich eine Fraktur im mittleren Halswirbelbereich zugezogen.

Verunglückter Skiflieger Müller (Archivbild): "Er ist bei Bewusstsein"
AP/dpa

Verunglückter Skiflieger Müller (Archivbild): "Er ist bei Bewusstsein"


Skispringer Lukas Müller hat sich bei seinem schweren Sturz bei der Skiflug-WM am Kulm in Österreich den sechsten und siebten Halswirbel gebrochen und wurde operiert. Die OP sei insgesamt sehr gut verlaufen. "Sein Zustand ist stabil, er ist bei Bewusstsein", sagte Österreichs Teamarzt Jürgen Barthofer. Das bestätigte das Universitätsklinikum in Graz, wo der 23-Jährige auf der Intensivstation liegt.

"Wichtig ist, dass die Wirbelsäule mit Platten stabilisiert und das Rückenmark entlastet worden ist", sagte Barthofer. Eine neurologische Symptomatik sei jedoch nicht auszuschließen. Er kann bisher nur sagen: "Es gibt eine gewisse Sensibilität im Bereich der unteren Extremitäten. Man muss schauen, wie sich der Zustand in den nächsten Tagen entwickelt." Nähere Angaben zum Gesundheitszustand Müllers und einem möglichen Heilungsverlauf wollen die Ärzte am Freitag machen.

Bei Müller hatte sich am Mittwoch beim Einfliegen kurz vor der Landung der linke Ski gelöst, der Skispringer stürzte daraufhin schwer. Der frühere Junioren-Weltmeister war sofort in Landeskrankenhaus gebracht worden. "Der Schock sitzt tief. Da fällt es schwer, sich auf den Sport zu fokussieren", sagte Österreichs Cheftrainer Heinz Kuttin.

lim/sid/dpa

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