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Skispringen in Lahti: Prevc-Trainer verzockt sich, Freund auf Rang drei

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Seriensieger Peter Prevc hat im Skisprung-Weltcup eine seltene Niederlage hinnehmen müssen. In Lahti fiel der Slowene von Platz eins auf fünf - profitieren konnte auch Severin Freund.

Seit dem zweiten Platz bei der Vierschanzentournee stand Severin Freund im Skisprung-Weltcup nur noch einmal auf dem Podium - nun hat sich der Weltmeister in Lahti zurückgemeldet. Beim Sieg des Österreichers Michael Hayböck landete Freund auf dem dritten Rang. Der nach dem ersten Durchgang noch führende Slowene Peter Prevc fiel dagegen auf den fünften Platz zurück.

"Das freut mich sehr. Es war doch eine längere Zeit ohne Podest. Es ist schön, wieder da zu sein", sagte Freund in der ARD. Er flog auf der WM-Schanze des kommenden Jahrs auf 125 und 128 Meter und kletterte im zweiten Durchgang vom siebten Rang nach vorne.

Der zur Halbzeit auf Platz vier liegende Hayböck gewann derweil mit Flügen auf 128 und 129 Meter und 265,4 Punkten vor dem Norweger Daniel Andre Tande.

Freund, Tande und Hayböck profitierten allerdings davon, dass sich der Trainer von Weltcup-Dominator Prevc verzockte. Der zur Halbzeit klar führende Vierschanzentourneesieger kam im Finale bei freiwillig verkürztem Anlauf nur auf 123 Meter und fiel zurück.

Zweitbester deutscher Skispringer vor nur 1000 Zuschauern wurde Richard Freitag, der den zwölften Rang belegte. Karl Geiger fiel im zweiten Durchgang noch vom zehnten auf den 18. Rang zurück, zum dritten Mal in dieser Saison in die Punkte schaffte es Markus Eisenbichler auf Rang 26.

krä/sid/dpa

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