Skispringer in der Krise Freund darf nicht zur Ski-WM nach Seefeld

Die Ski-WM in Seefeld findet ohne Ex-Weltmeister Severin Freund statt. Das gab DSV-Bundestrainer Schuster bekannt. Freund war nach einer langen Verletzung zuletzt auch nicht mehr im Weltcup dabei.

Severin Freund
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Der frühere Weltklasse-Springer Severin Freund wird bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Seefeld nicht zum Einsatz kommen. Das sagte Bundestrainer Werner Schuster der Deutschen Presse-Agentur.

Vor den Titelkämpfen in Tirol (19. Februar bis 3. März) konnte sich der 30 Jahre alte Freund nach zwei Kreuzbandrissen und einer fast zweijährigen Wettkampfpause nicht für den WM-Kader empfehlen und wird deswegen im Aufgebot des Deutschen Skiverbandes (DSV) fehlen. Verletzungsbedingt kann Freund auch nicht den Heim-Weltcup am Wochenende in Willingen bestreiten.

Freund ist bereits am 1. Januar aus Leistungsgründen aus dem Weltcup ausgestiegen und bisher nicht wieder zurückgekehrt. Vor vier Jahren hatte er im schwedischen Falun zweimal WM-Gold erobert und kurze Zeit später auch den Gesamtweltcup für sich entschieden. Bei den Winterspielen in Sotschi 2014 gewann er im Teamwettbewerb die Goldmedaille. Seefeld war Freunds großes Ziel in den schweren Monaten seiner Verletzung.

Coach Schuster, der zum Ende des Winters als Bundestrainer aufhört, hatte zuletzt versucht, Freund nach dessen Comeback Ende November vergangenen Jahres noch einmal zurück in die Weltspitze zu führen. Ein "besonderes Anliegen" sei ihm die Rückkehr nach den langen Verletzungsleiden, hatte der Österreicher immer wieder gesagt. "Menschlich fehlt er im Team sehr, sportlich haben sich die anderen mittlerweile emanzipiert."

jan/dpa



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skeptikerjörg 13.02.2019
1. Finde ich in Ordnung
Auch wenn es mir für ihn persönlich leid tut, wir reden über Leistungssport. Und wenn jemand auf Grund seiner schweren und langwierigen Verletzung gegenwärtig nicht fähig ist, die adäquate Leistung zu erbringen, kann er auch nicht zur WM. Da die Anzahl der Teilnehmer/Disziplin/Verband begrenzt ist, würde eine Gut-Will-Nominierung einem derzeit Besseren den Platz wegnehmen; das wäre ungerecht.
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