Skispringen Weltcup am Holmenkollen abgesagt

Dichter Nebel und starker Wind haben die Skispringer in Oslo zur Aufgabe gezwungen. Vor allem für die Kampfrichter war an eine Austragung nicht zu denken. Der Wettbewerb könnte schon in der kommenden Woche nachgeholt werden.

Skispringer Freund: Kein Sprung am Sonntag
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Skispringer Freund: Kein Sprung am Sonntag


Widrige Wetterverhältnisse haben zu einer Absage des Skisprung-Weltcups in Oslo geführt. Nach nur zwei Athleten musste der Wettbewerb am Holmenkollen zunächst unterbrochen und schließlich komplett gestrichen werden. Möglicherweise wird das Springen schon am Dienstag in Trondheim nachgeholt, für Mittwoch ist dort ohnehin ein Weltcup geplant.

"Aus Sicht der Sportler hätten wir heute springen können, so kurios das klingt. Aber wir hatten keine Möglichkeit, sie dabei zu beobachten", sagte FIS-Renndirektor Walter Hofer.

Besonders die Kampfrichter hatten wegen der schlechten Sicht Schwierigkeiten bei der Notengebung. Hinzu kamen Probleme bei der elektronischen Weitenmessung. Der Sprung des Polen Bartlomiej Klusek etwa wurde nachträglich von 100,5 Meter auf 120,0 Meter korrigiert. Auch die Zuschauer sahen fast nichts.

Schon beim Teamspringen am Samstag hatte dichter Nebel geherrscht, der Wettbewerb konnte dennoch durchgeführt werden.

bam/sid

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