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Gestürzter Skispringer: Morgensterns Zustand deutlich verbessert

Skispringer Morgenstern: Schwerer Sturz am Kulm Zur Großansicht
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Skispringer Morgenstern: Schwerer Sturz am Kulm

Gute Nachrichten aus dem Salzburger Unfallkrankenhaus: Der Zustand von Thomas Morgenstern, der im Training am Kulm schwer gestürzt war, hat sich deutlich verbessert. In den nächsten 48 Stunden wird der Österreicher dennoch weiter auf der Intensivstation versorgt.

Hamburg - Nach dem schweren Trainingssturz beim Skiflug-Weltcup am Kulm im österreichischen Bad Mitterndorf hat sich der Zustand von Thomas Morgenstern deutlich verbessert. Der dreimalige Skisprung-Olympiasieger aus Österreich habe die Nacht gut verbracht, teilte der behandelnde Arzt Udo Berger mit.

Morgenstern, der mit schweren Kopfverletzungen und einer Lungenquetschung auf der Intensivstation des Unfallkrankenhauses Salzburg liegt, sei am Samstagvormittag erneut untersucht worden. Nach Angaben der Ärzte hatte der 27-Jährige bei seinem Sturz am Freitag großes Glück, dass er keine schweren Rücken- oder Wirbelverletzungen davongetragen habe. In ähnlichen Fällen wären schon Querschnittslähmungen vorgekommen.

Morgenstern, der bei der Vierschanzentournee den zweiten Platz in der Gesamtwertung erreicht hatte, wird zunächst für weitere 48 Stunden auf der Intensivstation medizinisch versorgt.

Für den Österreicher war es das zweite Unglück innerhalb weniger Wochen: Morgenstern war bereits am 15. Dezember in Titisee-Neustadt schwer gestürzt, kam dabei aber mit einem gebrochenen Finger und Prellungen noch glimpflich davon. Beim Training auf dem Kulm verlor Morgenstern in der Luft das Gleichgewicht, nachdem sich seine Skier kurz berührt und danach gelöst hatten, und schlug mit Rücken und Kopf hart auf dem Boden auf. Der dreimalige Olympiasieger war kurzzeitig bewusstlos, wenig später aber wieder ansprechbar.

asi/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Gute Besserung Thomas,
andreasm.bn 11.01.2014
aber ich denke, Du solltest Deinen Schutzengel nicht zu oft bemühen!
2. Alles Gute für den Morgi
ostseebiene 11.01.2014
Wenn er wieder voll in Ordnung ist, sollte er wirklich darüber nachdenken, dass die Gesundheit über alles geht. Schutzengel hin oder her, falls es welche gibt. Aber seine Tochter gibt es und somit sollte er sein Leben nicht weiter aufs Spiel setzen.
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Skisprung-Glossar
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Beim Skispringen gibt es die Normal- und die Großschanze. Von beiden gibt es jeweils Einzelwettbewerbe, bei denen jeder Starter zunächst einen Sprung hat. Die besten 30 des ersten Durchgangs qualifizieren sich für das Finale. Sieger ist der Springer mit der höchsten Gesamtpunktzahl, die sich aus der Weite des Sprungs und den Noten der Kampfrichter für Absprung, Flugphase und Landung ergibt. Die Teamkonkurrenz wird von der Großschanze bestritten, jede Mannschaft hat vier Springer, erneut gibt es zwei Durchgänge. Seit 2011 gibt es auch einen Weltcup für Frauen - allerdings nur im Einzel von der Normalschanze. 2014 in Sotschi war dieser Wettbewerb erstmals olympisch.

Alle Skisprung-Olympiasieger der Männer auf der Normalschanze
Jahr Ort Gold
2014 Sotschi Kamil Sotch (POL)
2010 Vancouver Simon Ammann (SUI)
2006 Turin Lars Bystöl (NOR)
2002 Salt Lake Simon Ammann (SUI)
1998 Nagano Jani Soininen (FIN)
1994 Lillehammer Espen Bredesen (NOR)
1992 Albertville Ernst Vettori (AUT)
1988 Calgary Matti Nykänen (FIN)
1984 Sarajevo Jens Weißflog (DDR)
1980 Lake Placid Anton Innauer (AUT)
1976 Innsbruck H. Aschenbach (DDR)
1972 Sapporo Yukio Kasaya (JAP)
1968 Grenoble Jiri Raska (TCH)
1964 Innsbruck Veikko Kankkonen (FIN)

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