Turnier in Katar Skiverband kündigt Widerstand gegen Winter-WM 2022 an

Der Präsident des Internationalen Skiverbands hat eine Kampfansage Richtung Fifa geschickt. Man wolle gegen deren Überlegungen, die Fußball-WM 2022 in Katar im Winter auszurichten, im Zweifel vorgehen. Der gesamte Wintersport sei sonst in Gefahr.

Fis-Präsident Kasper: Kampfansage an Fifa
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Fis-Präsident Kasper: Kampfansage an Fifa


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Hamburg - Der Internationale Skiverband (Fis) wird eine mögliche Verlegung der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in den Winter nicht kampflos hinnehmen. "Wir hoffen nicht auf die Rücksicht der Fifa, das ist nicht deren Art. Wenn es dazu kommt, werden wir uns dagegen wehren", erklärte Fis-Präsident Gian-Franco Kasper beim Forum Nordicum im slowenischen Ankaran.

Der Fußball-Weltverband will im kommenden Jahr darüber entscheiden, ob die WM-Endrunde 2022 in Katar wegen der dort im Sommer herrschenden Hitze verlegt werden soll. Mit einer Entscheidung sei nicht vor der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien zu rechnen, sagte Fifa-Boss Sepp Blatter kürzlich.

Mit einer Austragung im November oder Dezember könne die Ski-Familie leben, versicherte Kasper. Widerstand kündigte der Schweizer für den Fall an, "wenn es in den Januar reingeht oder die WM sogar zeitgleich mit den Olympischen Winterspielen im Februar ausgetragen wird. Das wäre schlecht für den gesamten Sport".

psk/dpa

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insgesamt 18 Beiträge
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ein-dummer-junge 15.10.2013
1. ich finde es eine Zumutung Sonntags frueh im Winter
nur diese dummen Leute den Berg runter saussen zu sehen. Jetzt geben sie es zu das es nur geguckt wird weil nichts anderes geboten wird. Winter WM gehört abgeschaft.
jetlag chinaski 15.10.2013
2. genau, der gesamte skisport in gefahr...
und auf gletschern wachsen wieder enziane... keiner geht mehr auf die piste, apres ski? tot! peter der skilehrer liegt mit einer depression im leergewedelten saas fee... unterm strohrumfass...
Lankoron 15.10.2013
3. Ihr Wintersporthasser
würdet lieber die dritte Wiederholung einer Fünftligapartie angucken, oder?
JBond 15.10.2013
4. Einfache Lösung
Die Lösung ist doch ganz einfach...einfach die Olympischen Winterspiele 2022 auch an Katar vergeben - die drehen dann nach der WM die Klimaanlagen in den Stadien nochmal 20° runter...die Langlaufstrecken verlaufen unterirdisch, der Schnee wird aus dem Himalaya importiert. Ist doch alles kein Problem. Und die Massen an begeisterten Fans können nach der Fußball-WM gleich dableiben (Ausreise wird einfach verboten). Nur für den Eiskunstlauf der Frauen könnte es dann eng werden...
mountbatten 15.10.2013
5.
Hat sicher nicht ganz unrecht dieser KAsper, schön für den Wintersport ist das sicher nicht. Aber wie soll ich mir jetzt den Widerstand dagegen vorstellen?
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