Weltcup-Slalom Slowakin Velez-Zuzulova macht das Rennen

Die Slowakin Veronika Velez-Zuzulova ist Weltcup-Siegerin. Die deutschen Ski-Rennläuferinnen haben in Flachau hingegen nur eine Nebenrolle gespielt - eine respektable.

Siegerin Veronika Velez Zuzulova: Mehr als drei Sekunden Vorsprung auf Lena Dürr
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Siegerin Veronika Velez Zuzulova: Mehr als drei Sekunden Vorsprung auf Lena Dürr


Die deutschen Ski-Rennläuferinnen haben beim Weltcup-Slalom am Dienstagabend in Flachau erwartungsgemäß nur eine Nebenrolle gespielt, diese aber respektabel ausgefüllt. Für den größten Lichtblick sorgte dabei Lena Dürr aus Germering: Sie belegte Rang 14, es war ihr bestes Resultat in diesem Winter. "Ich bin brutal erleichtert. Das war ein Schritt in die richtige Richtung, ich glaube, dass ich jetzt richtig in Fahrt komme", sagte Dürr.

Die Hauptrolle auf der Hermann-Maier-Weltcupstrecke besetzte diesmal Veronika Velez-Zuzulova. Noch nie hatte die 31 Jahre alte Slowakin nach einer Führung nach dem ersten Durchgang das Rennen am Ende auch gewonnen, diesmal gelang ihr es souverän: Es war ihr dritter Sieg nach München (Parellelslalom im Januar 2013) und Semmering/Österreich (Slalom im Dezember 2012). Zweite wurde Ex-Weltmeisterin Sarka Strachova aus Tschechien (0,31 Sekunden zurück), Dritte Frida Hansdotter aus Schweden (1,05).

Von den insgesamt sechs deutschen Starterinnen hatten sich bei schwierigen Bedingungen neben Lena Dürr noch Maren Wiesler (Münstertal) und Christina Geiger (Oberstdorf) für den zweiten Durchgang der besten 30 Läuferinnen qualifiziert. Alle drei verbesserten sich im zweiten Lauf, Dürr hatte zunächst auf Rang 21 gelegen, Wiesler fuhr von Rang 25 auf Rang 17, die von eine Erkältung gehandicapte Geiger von Rang 24 auf Rang 19.

"Es geht schon langsam vorwärts", sagte Alpindirektor Wolfgang Maier und ergänzte: "Wir können besser, als wir gerade tun." Vor allem im ersten Lauf sei "viel Potenzial" zu sehen gewesen, das "wir noch nicht abrufen". Tatsächlich fuhren alle deutschen Läuferinnen im ersten Durchgang bisweilen viel zu zaghaft.

Aufgrund der warmen Temperaturen der vergangenen Tage und des noch während des Rennens fallenden feuchten Neuschnees hatten die Läuferinnen früh mit einer arg zerfurchten Piste zu kämpfen. Die drei anderen deutschen Läuferinnen waren auch wegen ihrer hohen Startnummern daher chancenlos: Susanne Weinbuchner (Lenggries), Elisabeth Willibald (Jachenau/beide zeitgleich 44.) und Barbara Wirth (Lenggries/47.) verfehlten das Finale der besten 30.

sun/dpa/sid



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