Super-G in Santa Caterina Ferstl war noch nie so weit vorn

Fünfter Platz, nur knapp am Podest vorbei: Josef Ferstl hat beim Super-G in Santa Caterina seinen bisher größten Erfolg gefeiert. Auch Viktoria Rebensburg zeigt ansteigende Form.

Skirennläufer Josef Ferstl
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Skirennläufer Josef Ferstl


Josef Ferstl ist beim Super-G von Santa Caterina auf den fünften Platz gerast und hat das beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere gefeiert. Der Skirennfahrer war 1,24 Sekunden langsamer als Seriensieger Kjetil Jansrud.

Auf den Tag genau ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss im italienischen Wintersportort gelang Ferstl auf der schwierigen Strecke der erste Top-Fünf-Rang seiner Laufbahn. In dieser Disziplin hatte er davor nie besser als Platz 13 abgeschnitten. Teamkollege Andreas Sander verpasste den fünften Top-Ten-Rang in Serie in einem Super-G, nach 45 Startern war er 16. (+1,72 Sekunden). Klaus Brandner kam nicht in die Punkte (+2,94).

Derzeit unschlagbar ist der Norweger Jansrud, der auch den dritten Super-G des Winters für sich entschied. Er gewann vor Hannes Reichelt aus Österreich (+0,60) und dem Südtiroler Dominik Paris (+0,65).

Shiffrin dominiert die Szene

Viktoria Rebensburg hat sich beim Riesenslalom am Semmering auf den siebten Platz gekämpft. Nach einem missratenen ersten Lauf machte die Skirennfahrerin am Nachmittag noch einiges gut und kletterte 17 Plätze nach vorn. Auf Mikaela Shiffrin fehlten der Olympiasiegerin 1,61 Sekunden. Die Amerikanerin siegte vor Tessa Worley aus Frankreich (+0,78) und der Südtirolerin Manuela Mölgg (+1,09).

Rebensburg gelang nach ihrer Verletzung erstmals in diesem Winter ein einstelliger Riesentorlauf-Platz. Lena Dürr als 37. und Jessica Hilzinger auf Platz 55 hatten den zweiten Lauf verpasst. Am Mittwoch steht in Österreich noch ein Riesenslalom an.

aha/dpa

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Fangio 28.12.2016
1. Gratulation
wettbewerbsfähiger Nachwuchs gerade bei den Speed-Disziplinen ist bei den alpinen Herren längst überfällig. Was die Nachwuchsförderung angeht, hat sich der DSV in den letzten Jahren nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Umso erfreulicher wenn es nun doch mal jemand anders als Neureuther unter die die Top 10 schafft.
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