Todesfall im Wintersport Skispringerin starb nach einer Virusinfektion

Die Ursache für den Tod der jungen Skispringerin Simona Senoner scheint geklärt. Eine Virusinfektion war für den Tod der 17-Jährigen verantwortlich. Das hat die zuständige Staatsanwaltschaft in Konstanz mitgeteilt.

Skispringerin Senoner: Tod nach einer Virusinfektion
dpa

Skispringerin Senoner: Tod nach einer Virusinfektion


Hamburg - Die italienische Skispringerin Simona Senoner ist an den Folgen einer schweren Virusinfektion gestorben. Das bestätigte am Montag die Staatsanwaltschaft Konstanz, die zuvor eine Obduktion veranlasst hatte. Eine Fremdeinwirkung sei demnach ausgeschlossen, sagte Oberstaatsanwalt Christoph Hettenbach. Bereits am Sonntag hatte der italienische Wintersportverband Fisi mitgeteilt, dass der Tod der Springerin "auf eine plötzliche Hirnhautentzündung zurückzuführen sein könnte".

Senoners Leichnam ist freigegeben und soll am Dienstag nach Südtirol überführt werden. Ein Termin für das Begräbnis steht noch nicht fest. "Simonas Tod hat uns alle zutiefst erschüttert. Wir können es immer noch nicht fassen", sagte Trainer Fabian Ebenhoch. "Simona war kerngesund. Zu Beginn der Saison hatte sie sich allen ärztlichen Kontrollen unterzogen, dabei wurden keinerlei Anomalien festgestellt", fügte Simonas Mutter Brigitte hinzu.

Die 17-Jährige hatte am Mittwoch bei der Anreise zum Continental-Cup am Wochenende in Schonach über Grippe-Symptome geklagt. Am Donnerstagmorgen wurde die Studentin im Bad ihres Hotelzimmers von Ebenhoch und einer Teamkollegin aufgefunden und anschließend mit dem Rettungs-Hubschrauber nach Freiburg transportiert. Auf der Intensivstation erlitt sie dann einen Herzstillstand.

aha/sid



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