Sturmtief "Burglind" Tour de Ski in Oberstdorf abgesagt

Bäume und Bandenteile auf der Wettkampfstrecke: Die vierte Etappe der Tour de Ski der Langläufer musste vorzeitig beendet werden. Sturmböen hatten die Sicherheit der Athleten gefährdet.

Sturmschäden in Oberstdorf
AFP

Sturmschäden in Oberstdorf


Vom Winde verweht: Sturmtief "Burglind" wirbelt auch den Wintersport-Kalender durcheinander. Unmittelbar nach dem Prolog der Damen in Oberstdorf reagierte die Jury und brach die vierte Station der Tour de Ski ab.

Heftige Windböen ließen Bandenteile und Werbebanner über die Wettkampfstrecke der Langläufer fliegen, sodass die Sicherheit der Athleten nicht mehr gewährleistet war. In der Geschichte der Tour ist es die erste Etappe, die während der Wettkampfserie abgesagt werden musste. Nur bei der ersten Auflage im Dezember 2006 waren die ersten beiden Etappen wegen fehlenden Schnees ausgefallen.

Nach den Vorläufen der Frauen im klassischen Sprint sagten die Veranstalter alle weiteren für den Mittwoch geplanten Rennen ab. Die Männer gingen gar nicht erst auf die Strecke. "Es sind auf der Strecke Bäume umgefallen, manche Läufer sind einfach stehen geblieben. Das waren einfach keine zumutbaren Bedingungen für die Athleten, aber auch für die Betreuer an der Strecke", sagte Andreas Schlütter, Sportlicher Leiter beim Deutschen Skiverband.

Damit werden lediglich sechs der sieben ursprünglich geplanten Tour-Läufe absolviert. Am Donnerstag geht es mit dem Massenstart weiter, ehe es nach einem Ruhetag am Freitag zum Tour-Finale ins italienische Val di Fiemme (6. und 7. Januar) geht.

chh/dpa/sid



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