Vierschanzentournee: DSV-Adler überzeugen bei Qualifikation in Garmisch

Die deutschen Skispringer zeigen sich bei der Vierschanzentournee in guter Form. Beim Qualifikationswettkampf in Garmisch-Partenkirchen gelang vor allem Michael Uhrmann ein starker Auftritt. Den besten Sprung legte allerdings ein Norweger hin. 

DSV-Adler Uhrmann: "Mein bester Sprung des Winters" Zur Großansicht
REUTERS

DSV-Adler Uhrmann: "Mein bester Sprung des Winters"

Hamburg - Zehn deutsche Skispringer sind am Neujahrstag beim zweiten Wettbewerb der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen dabei. In der Qualifikation am Freitag war Michael Uhrmann mit 135 Metern als Achter bester DSV-Starter. Auch Martin Schmitt, Severin Freund, Richard Freitag, Michael Neumayer, Stephan Hocke, Andreas Wank, Julian Musiol, Pascal Bodmer und Maximilian Mechler erreichten den Wettkampf. Sieger der Ausscheidung wurde der Norweger Tom Hilde mit einem Sprung auf 133,5 Meter. Tournee-Spitzenreiter Thomas Morgenstern aus Österreich verzichtete als einziger Topspringer auf die Qualifikation.

"Das war für mich bisher der beste Sprung des Winters", sagte Uhrmann im Anschluss an seinen Qualifikationsauftritt. Der 32-Jährige hat sich damit für das Neujahrsspringen (Samstag 14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) eine gute Ausgangsposition verschafft - da die Bestplatzierten der Qualifikation schwächere Gegner im ersten Durchgang des Wettkampfes zugewiesen bekommen.

Bundestrainer Werner Schuster zog ein zufriedenes Resümee, auch wenn das Top-Ergebnis vom Auftakt in Oberstdorf nicht erreicht wurde. "Wir haben zehn Mann im Wettkampf, das ist ein sehr guter Einstieg. Besonders Michael Uhrmann konnte sich toll steigern", meinte Schuster.

Uhrmann kaum nach stand Michael Neumayer, der mit 130,5 Metern auf Rang elf kam. "Ich kann zufrieden heimgehen, heute Abend ein schönes Essen genießen und morgen, im neuen Jahr, mit einem Lächeln wieder herkommen. Ich hoffe, dass ich dann wieder so gut springe", sagte Neumayer.

Im Gegensatz zu Uhrmann und Neumayer präsentierte sich Severin Freund äußerst wackelig . Der auf Rang sechs der Gesamtwertung der Vierschanzentournee beste Deutsche sprang auf 114,5 Meter und erreichte als 47. nur knapp den Wettkampf der 50 Besten. Im Springen muss er jetzt am Samstag gegen den Österreicher Martin Koch antreten. Ganz schwer wird es auch für Pascal Bodmer werden, der den Zweiten von Oberstdorf, Matti Hautamäki aus Finnland, zum direkten Duell herausfordert.

aha/dpa

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Vierschanzentournee: Die Rekordnationen
Platz Land Siege
1. Finnland 16
Deutschland 16
2. Österreich 13
3. Norwegen 10
4. Tschechien/Tschechoslowakei 2
5. Japan 1
Polen 1
Slowenien 1
UdSSR 1

Fotostrecke
Vierschanzentournee: Generationswechsel im deutschen Kader
Vierschanzentournee: Sieger seit 2000
Jahr Athlet
2014 Thomas Diethart (AUT)
2013 Gregor Schlierenzauer (AUT)
2012 Gregor Schlierenzauer (AUT)
2011 Thomas Morgenstern (AUT)
2010 Andreas Kofler (AUT)
2009 Wolfgang Loitzl (AUT)
2008 Janne Ahonen (FIN)
2007 Anders Jacobsen (NOR)
2006 J. Ahonen (FIN)/Jakub Janda (CZE)
2005 Janne Ahonen (FIN)
2004 Sigurd Pettersen (NOR)
2003 Janne Ahonen (FIN)
2002 Sven Hannawald (GER)
2001 Adam Malysz (POL)
2000 Andreas Widhölzel (AUT)

59. Vierschanzentournee
Oberstdorf
Schanze:
Schattenberg-Arena
Schanzenrekord:
Sigurd Pettersen/Norwegen (143,5 Meter)
Termine:
Dienstag, 28. Dezember: Qualifikation (16 Uhr)
Mittwoch, 29. Dezember: 1. Tourneespringen (16 Uhr)
Garmisch-Partenkirchen
Schanze:
Olympiaschanze
Schanzenrekord:
Simon Ammann/Schweiz (143,5 Meter)
Termine:
Freitag, 31. Dezember: Qualifikation (13.45 Uhr)
Samstag, 1. Januar: 2. Tourneespringen (13.45 Uhr)
Innsbruck
Schanze:
Bergisel-Stadion
Schanzenrekord:
Sven Hannawald/Deutschland (134,5 Meter)
Termine:
Sonntag, 2. Januar: Qualifikation (13.45 Uhr)
Montag, 3. Januar: 3. Tourneespringen (13.45 Uhr)
Bischofshofen
Schanze:
Paul-Außerleitner-Schanze
Schanzenrekord:
Daiki Ito/Japan (143 Meter)
Termine:
Mittwoch, 5. Januar: Qualifikation (16 Uhr)
Donnerstag, 6. Januar: 4. Tourneespringen (16 Uhr)
Fotostrecke
Von Morgenstern bis Ammann: Das sind die Top-Favoriten der Vierschanzentournee