Nach Sturz in Innsbruck Freitag steigt aus Vierschanzentournee aus

"Aktuell macht Skispringen keinen Sinn für mich": Für Richard Freitag ist die Vierschanzentournee nach seinem Sturz in Innsbruck schon vor dem Finale in Bischofshofen beendet.

Richard Freitag
DPA

Richard Freitag


Deutschlands bester Skispringer Richard Freitag steigt einen Tag nach seinem Sturz vorzeitig aus der Vierschanzentournee aus. Damit wird der Gesamtweltcup-Führende beim abschließenden Springen am Samstag im österreichischen Bischofshofen (17 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: ARD und Eurosport) nicht mehr antreten.

"Aktuell macht Skispringen keinen Sinn für mich", sagte Freitag in einer Mitteilung des Deutschen Skiverbandes: "Das ist zwar bitter, aber da es in dieser Saison noch einiges zu holen gibt, wäre es unklug, nicht auf den eigenen Körper zu hören."

Der 26-jährige Freitag kam am Bergisel nach einem Sprung auf 130 Meter zu Fall und verzichtete verletzungsbedingt auf den zweiten Durchgang. Seine Chancen auf einen Gesamtsieg bei der Tournee waren damit dahin.

sak/dpa



insgesamt 7 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
pirx64 05.01.2018
1.
Wieviele schaffen es auf der Tournee erst gar nicht in die Quali? Und von denen, die es schaffen, wieviele überstehen diese? Wieviele haben überhaupt eine Chance zu gewinnen? Wenn alle so denken würden ...
alaba27 05.01.2018
2. Schade
Aber kann es sein, dass es bei der (diesjährigen) Vierschanzentournee nicht ganz mit rechten Dingen zugeht ? Abgesehen davon, dass es eh einer Lotterie gleicht, bei welchen Windverhältnissen man gerade springt, aber bei Stoch wird der Anlauf dann verkürzt ?? Hätte Freitag den Sprung gezogen, wäre er vermutlich bei 140 m gelandet - und jetzt Brei.
RigmorU 05.01.2018
3.
sehr schade! nur wegen ihm schau ich skispringen
dachhase 05.01.2018
4. Wenn wir alle
Platz 2 als zweitbesten und nicht als ersten Verlierer sehen würden, wäre das nicht passiert. Schuster hat ganz klar gesagt, daß er das hat kommen sehen, er aber nicht verkürzen könnte. Er ist der Mann an der Fahne, und es gab Fälle, da waren Trainer fürsorglicher gegenüber ihren Athleten. Nicht desto trotz, den technischen. Fehler konnte er nicht vorrausschauend. Den hat der Richi alleine gemacht.
FCB Gesellschaft 05.01.2018
5. @alaba27
Stochs Trainer hat freiwillig den Anlauf verkürzt. Was soll daran nicht Rechtens sein?
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.