Springen in Bischofshofen Freund scheitert im ersten Durchgang

Aus der Traum vom Treppchen bei der Vierschanzentournee: Severin Freund ist bereits im ersten Durchgang des Springens in Bischofshofen ausgeschieden. Ausgerechnet sein Mannschaftskollege Richard Freitag warf Freund aus der "Lucky-Loser"-Liste.

Skispringer Freund: Aus im ersten Durchgang
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Skispringer Freund: Aus im ersten Durchgang


Hamburg - Wieder kein deutscher Podestplatz bei der Vierschanzentournee - Severin Freund, vor dem letzten Springen in Bischofshofen auf dem aussichtsreichen vierten Platz, ist bereits im ersten Durchgang ausgeschieden.

Freund war als zweiter Skispringer gestartet, sein Sprung war mit 126 Metern aber deutlich kürzer als der seines Duell-Gegners Stefan Hula aus Polen (127 Meter). Einige Zeit durfte der 24-Jährige noch hoffen, dann kam sein Teamkollege Richard Freitag. Mit 130 Metern übernahm er die Führung der "Lucky-Loser"-Liste.

"Ich hätte nicht gedacht, dass mir so ein Fehler hier passiert. Es ist schade, aber da kann man nichts machen", sagte Freund nach dem Durchgang. "Die Tournee war ein schönes Erlebnis, das nehme ich mit."

Freitag ist nach dem ersten Durchgang zweitbester Deutscher, besser war nur Michael Neumayer mit 132 Metern auf Rang zehn. Martin Koch, Martin Schmitt und Andreas Wank erreichten ebenfalls knapp die zweite Runde. Das gilt auch für Andreas Wellinger, der trotz seines Sturzes dank der Weitenregelung im Wettkampf blieb. Er zeigte mit 133,5 Metern sogar den weitesten Sprung, den er aber zu früh bejubelte und so vor der Sturzlinie zu Fall kam.

Der Gesamtführende Gregor Schlierenzauer wird seiner Favoritenrolle derweil gerecht und führt nach dem ersten Durchgang souverän. Der Österreicher flog auf 133 Meter und nahm seinem Verfolger Anders Jacobsen aus Norwegen, der Zweiter ist, weitere 0,8 Zähler ab.

psk

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