Tourneeauftakt in Oberstdorf Freund und Freitag überzeugen in der Quali

Gregor Schlierenzauer hat die Qualifikation beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee gewonnen. In Oberstdorf belegten Richard Freitag und Severin Freund die Plätze vier und sechs. Überraschend weit sprang auch Martin Schmitt.

Skispringer Freund: Rang sechs in der Qualifikation von Oberstdorf
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Skispringer Freund: Rang sechs in der Qualifikation von Oberstdorf


Hamburg - Angeführt von Mitfavorit Severin Freund und Richard Freitag gehen neun deutsche Skispringer beim Auftaktwettbewerb der 61. Vierschanzentournee in Oberstdorf an den Start. Mit dabei ist am Sonntag (16 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) auch Martin Schmitt, der nach einem Jahr sein Weltcup-Comeback geben wird. Der 34-Jährige war erst spät von Bundestrainer Werner Schuster nominiert worden.

Schmitt belegte in der Qualifikation mit 126 Metern den 21. Platz. "Der zweite Durchgang ist am Sonntag mein Ziel. Ich kann noch Skispringen, das ist ein gutes Gefühl", sagte Schmitt. Freitag (128,5 Meter) kam auf Rang vier, Freund (126,5) wurde Sechster. "Nachdem der Einstieg im Training nicht ganz reibungslos verlief, stimmt mich die Qualifikation zuversichtlich", sagte Freund. Sieger der Ausscheidung vor 8000 Zuschauern wurde der Österreicher Gregor Schlierenzauer mit einem Sprung auf 131,5 Meter.

Aus dem DSV-Team schafften zudem Michael Neumayer (135), Andreas Wank (124), Danny Queck (120), Maximilian Mechler (125) und Felix Schoft (120,5) locker den Sprung ins Hauptfeld, für das neben Freund und Freitag auch Andreas Wellinger (118) aufgrund seiner Top-Ten-Platzierung im Gesamt-Weltcup bereits vorher qualifiziert war.

"Damit sind wir zufrieden", sagte Schuster: "Man hat gesehen, dass wir nach zwei Wochen Pause wieder gut reingefunden haben. Jetzt wollen wir ein gutes Springen zeigen." Karl Geiger, Daniel Wenig und Tobias Bogner schieden aus, weil sie nicht unter die ersten 50 von insgesamt 70 Plätzen kamen.

Oberstdorf - Die Duelle der Deutschen im Überblick
DSV


Severin Freund - Krzysztof Mietus (Polen)

Richard Freitag - Vegard Swensen (Norwegen)

Michael Neumayer - Taku Takeuchi (Japan)

Andreas Wank - Martin Schmitt

Andreas Wellinger - Manuel Fettner (Österreich)

Danny Queck - Anders Bardal (Norwegen)

Maximilian Mechler - Maciej Kot (Polen)

Felix Schoft - Wolfgang Loitzl (Österreich)

leh/dpa



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insgesamt 5 Beiträge
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Discordius 29.12.2012
1. Austria-Betrüger
Zitat von sysopAPGregor Schlierenzauer hat die Qualifikation beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee gewonnen. In Oberstdorf belegten Richard Freitag und Severin Freund die Plätze vier und sechs. Überraschend weit sprang auch Martin Schmitt. http://www.spiegel.de/sport/wintersport/vierschanzentournee-a-875116.html
In den letzten Jahren konnten die Österreicher dank Anzugbetrugs ständig gewinnen. Leider ist immer noch ein Austriake oberster Anzugrichter. Wann gelingt es endlich dem SPIEGEL als kritischer Journaille diese jahrelangen Betrügereien selbst zu recherchieren und aufzudecken? Das Austria-Blutdoping beim Langlauf und Biathlon (siehe Olympia 2002 und 2006) spricht doch Bände. Dass die Austriaken diese Erfolge (seltsamerweise nur bei den Männern) mit unglaublichen Leistungen für ein so kleines Land beim Biathlon und in der Kombination fortsetzen konnten, müsste doch selbst dem dümmstem SPIEGEL-Sportjournalisten auffallen. Erst jetzt, als die Anzugnormen geändert wurden, bricht die Phalanx der "Ösi-Wunderspringer" plötzlich auf. Warum nur? Weil der Anzugbetrug nicht mehr ganz so gut funktioniert!
elpepino 29.12.2012
2.
Zitat von DiscordiusIn den letzten Jahren konnten die Österreicher dank Anzugbetrugs ständig gewinnen. Leider ist immer noch ein Austriake oberster Anzugrichter. Wann gelingt es endlich dem SPIEGEL als kritischer Journaille diese jahrelangen Betrügereien selbst zu recherchieren und aufzudecken? Das Austria-Blutdoping beim Langlauf und Biathlon (siehe Olympia 2002 und 2006) spricht doch Bände. Dass die Austriaken diese Erfolge (seltsamerweise nur bei den Männern) mit unglaublichen Leistungen für ein so kleines Land beim Biathlon und in der Kombination fortsetzen konnten, müsste doch selbst dem dümmstem SPIEGEL-Sportjournalisten auffallen. Erst jetzt, als die Anzugnormen geändert wurden, bricht die Phalanx der "Ösi-Wunderspringer" plötzlich auf. Warum nur? Weil der Anzugbetrug nicht mehr ganz so gut funktioniert!
Geht's noch?!
to5824bo 29.12.2012
3. Unsachlich
Zitat von DiscordiusIn den letzten Jahren konnten die Österreicher dank Anzugbetrugs ständig gewinnen. Leider ist immer noch ein Austriake oberster Anzugrichter. Wann gelingt es endlich dem SPIEGEL als kritischer Journaille diese jahrelangen Betrügereien selbst zu recherchieren und aufzudecken? Das Austria-Blutdoping beim Langlauf und Biathlon (siehe Olympia 2002 und 2006) spricht doch Bände. Dass die Austriaken diese Erfolge (seltsamerweise nur bei den Männern) mit unglaublichen Leistungen für ein so kleines Land beim Biathlon und in der Kombination fortsetzen konnten, müsste doch selbst dem dümmstem SPIEGEL-Sportjournalisten auffallen. Erst jetzt, als die Anzugnormen geändert wurden, bricht die Phalanx der "Ösi-Wunderspringer" plötzlich auf. Warum nur? Weil der Anzugbetrug nicht mehr ganz so gut funktioniert!
Hat man Ihnen die Sachertorte mit Senf serviert? War der Jagertee zu dünn oder der Tirolurlaub verregnet? Oder warum gehen Sie ein sachlich zu diskutierendes Thema so aggressiv und unsachlich an? Zudem: "Betrug" ist bekanntlich ein Straftatbestand; "falsche Anschuldigung" und "Beleidigung" aber auch.
spargel_tarzan 29.12.2012
4. auch michael neumeier hat überzeugt..
Zitat von sysopAPGregor Schlierenzauer hat die Qualifikation beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee gewonnen. In Oberstdorf belegten Richard Freitag und Severin Freund die Plätze vier und sechs. Überraschend weit sprang auch Martin Schmitt. http://www.spiegel.de/sport/wintersport/vierschanzentournee-a-875116.html
er sprang am weitesten, doch bekanntlich bekommt er immer schlechtere noten als ein vergleichbarer springer. warum das so ist weiß keiner, eben die übliche schwäche der bewertungsrichter, die personenbezogen eben ungerecht ist.
horstma 29.12.2012
5. Neumayer und schlechte Noten
Zitat von spargel_tarzaner sprang am weitesten, doch bekanntlich bekommt er immer schlechtere noten als ein vergleichbarer springer. warum das so ist weiß keiner, eben die übliche schwäche der bewertungsrichter, die personenbezogen eben ungerecht ist.
Doch, es ist schon bekannt, warum das so ist. Bei der Ausbildung der Wertungsrichter werden Videos gezeigt, die bestimmte Fehler bei der Landung demonstrieren sollen. Und da war (oder ist noch) Michael Neumayer einer der unfreiwilligen Darsteller. Natürlich offiziell anonym, aber die Leute haben natürlich schnell gesehen, wer da springt. Und da die Wertungsrichter, vorsichtig gesagt, nicht gerade Professoren sind, gelingt es ihnen nicht, das aus den Köpfen zu kriegen. Der eigentliche Skandal liegt darin, daß man für diese Demo-Videos Leute nimmt, die im Weltcup mitmischen und die hinterher von eben jenen Richtern bewertet werden sollen. Aber wie die Skisprung-Macher, die über alles entscheiden, ticken, hat man ja an dem Theater gesehen, das sie um das Frauenskispringen gemacht haben. 10 Jahre hat es gedauert, bis man die Frauen endlich mitspringen ließ. Dabei war es in allen anderen Wintersportarten längst selbstverständlich, daß die Frauen mitmischen, sogar beim Biathlon mit Gewehr. "Konservativ" ist da eine maßlose Untertreibung, mehr will ich nicht sagen. Da herrscht hinter den Kulissen eine ganz eigene Mentalität.
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